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Bogenjagd: Statement von Bürgermeister Bernd Albers zum Treffen mit Minister Vogel am 13.02.2020

Mit der Konstituierung der Landesregierung erhielt die Gemeinde Stahnsdorf einen realistischen Einblick auf die Erfolgsaussichten beim Bestreben, die Bogenjagd im Jagdpachtgebiet Stahnsdorf-Kleinmachnow durchzusetzen.

Anerkennend nehmen wir zur Kenntnis, dass der Landwirtschaftsminister bemüht ist, weitere Jagdmethoden zu erproben. Die geplante Untersuchung des Einsatzes alternativer Munition, die die innerörtliche Jagd gefahrloser ermöglicht, begrüßen wir ausdrücklich.

Die nunmehr – im Gegensatz zu seinem Amtsvorgänger – erklärte Ablehnung moderner Bogenjagd ist nach unserer Auffassung nicht wissenschaftlich begründbar. Sie allein mag das Wildschweinproblem in unserer Region nicht lösen, das war auch nie der Ansatz. Allerdings vermag die Jagd ausgebildeter Bogenschützen mit modernen Compoundbögen entscheidend dazu beizutragen, die Population von Schwarzwild in den Ortschaften auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Die vom Ministerium angeführten Argumente, es gebe „…zu viele ungeklärte Punkte und Emotionen, wie das Abprallverhalten der Pfeile, die Akzeptanz in der Bevölkerung und die tatsächliche gesteigerte Effizienz bei der Bejagung…“, können und sollten mit einer wissenschaftlichen Begleitung be- oder widerlegt werden. Es ist und bleibt also eine Entscheidung des Willens, diese Jagdmethode durchzuführen. Dies bleibt weiterhin unser Ziel.

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