Bootsführer gefährdet andere mit seiner Fahrweise

#Schwielowsee – 

20.09.2020, 12:00 Uhr – 

Durch eine anrufende Sportbootführerin wurde bei der WSP bekannt, dass diese auf dem Schwielowsee OL Ferch an von einer Yacht in einem Abstand von ca. 2m überholt wurde. Aufgrund der Größe und Geschwindigkeit der Yacht kam es zu erheblichen Sog- und Wellenschlag. In dessen Folge sind an Bord diverses Inventar und Elektronik (Tablet/Handy) beschädigt worden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls saßen auch drei Personen auf dem Deck des Bugbereiches, die Mühe hatten, nicht über Bord zu gehen. Auf der Anfahrt zum Ereignisort machte der Sportbootführer eines weiteren Sportbootes, besetzt mit 3 Erwachsenen und 2 Kindern, das Boot der WSP auf sich aufmerksam. Diese gaben an auf dem Schwielowsee in Höhe des Resorts in einem Abstand von etwa 10m von einer Yacht überholt worden zu sein. Diese fuhr mit einer Geschwindigkeit, die ein schädigendes Wellenbild erzeugte. Der Sportbootführer hatte nicht genug Zeit und Raum um diesem in geeignetem Maße entgegen zu steuern, so dass die ankommenden Wellen über das Boot schlugen. Die Bekleidung sämtlicher im Fahrzeug befindlichen Personen sowie der Bodenbelag wurden dadurch durchnässt. Zu beiden Sachverhalten nannten die Geschädigten unabhängig voneinander dasselbe Bootskennzeichen. Die Wasserschutzpolizei der Polizeidirektion West leitete daraufhin eine örtliche Suche nach dem Verursacherboot ein und es auf dem Schwielowsee feststellen. Die gesuchte Motoryacht ist 12,50 m lang und 4,25 breit. Zu den Tatvorwürfen gab es vom verantwortlichen Schiffsführer (54) jedoch keine Einlassungen. Jedoch kann er sich nun im Laufe des Strafverfahrens wegen Gefährdung des Sportbootverkehrs jederzeit noch äußern.

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