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Brandenburg an der Havel – Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz

Brandenburg an der Havel, Wilhelmsdorfer Straße – Mittwoch, 14.08.2019, 16:15 Uhr – 

Als am gestrigen Nachmittag mehrere Zeugen auf einer Treppe in der Nähe der Wilhelmsdorfer Straße saßen, bemerkten sie einen Mann, der mit freiem Oberkörper an ihnen vorbeilief. Eine der Zeugen, die den Mann kannte, wollte dann weggehen und lief in Richtung des dortigen Lebensmittelgeschäftes. Hierbei traf die Frau jedoch auf den Mann, der sie nun mit einer Waffe bedrohte. Die Zeugin konnte zur Gruppe zurücklaufen und schilderte dort das Geschehene. Daraufhin begab sich die Gruppe zu dem Lebensmittelgeschäft. Dort fragten Sie eine Mitarbeiterin nach dem Mann. Als die Zeugen ihn dann in dem Markt bemerkten, überwältigten sie ihn und nahmen ihm die Waffe weg. Wie sich herausstellte, war es im Markt selbst zu keinen weiteren strafrechtlichen Sachverhalten gekommen. Die Polizei, die parallel durch Zeugen informiert wurde und zeitnah eintraf, konnte den leicht alkoholisierten 28- Jährigen dann „übernehmen“ und mit Handfesseln fixieren. Unterstützt wurde sie hierbei auch von Beamten der Bundespolizei, die von dem Sachverhalt zuvor erfahren hatten. Der Tatverdächtige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Die Waffe, eine Schreckschusswaffe, wurde sichergestellt. Es wurde Anzeige wegen Bedrohung in Verbindung mit Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

Der 28-Jährige wurde am heutigen Tage dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt, infolge dessen er in eine Fachklinik eingewiesen wurde.

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