Brandenburg an der Havel – Erste Übungsstunden werden teuer

Brandenburg an der Havel, Dom – Tatzeit: Sonntag, 07.07.2019, 18:20 Uhr – 

Am frühen Sonntagabend stoppten Brandenburger Beamte einen Pkw Renault, als dieser auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz eines Einkaufsmarktes durch die Gegend fuhr. Wie sich im Rahmen einer Verkehrskontrolle herausstellen sollte, war die Fahrzeugführerin erst 16 Jahre alt und verfügte dementsprechend nicht über die notwendige Fahrerlaubnis. Begleitet wurde sie hierbei von einem Erziehungsberechtigten, welcher sie etwas üben lassen wollte. Die Beamten mussten ein Ermittlungsverfahren gegen die Jugendliche sowie den Erziehungsberechtigten einleiten, da sie ohne Fahrerlaubnis und mit Wissen des Halters fuhr.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei Brandenburg und informiert.

–  veranlassen Sie keine privaten Übungsstunden im öffentlichen Verkehrsraum (=diesen erkennen Sie daran, dass er entweder für Öffentlichkeit bestimmt oder tatsächlich erreichbar ist)

–  das gilt auch für öffentliche Parkplätze oder Feldwege

–  Verstöße stellen nach dem Straßenverkehrsgesetz eine Straftat dar und ziehen auch den Fahrzeughalter in die Verantwortung

–  die Folge kann eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe sein, zudem kann es Schwierigkeiten bei einem bevorstehenden Fahrerlaubniserwerb und im Schadensfall auch mit der Versicherung  geben

–  Sollten Sie dennoch Übungsstunden vornehmen wollen, dann suchen Sie sich hierzu ein umfriedetes Privatgrundstück und holen Sie sich das Einverständnis des Eigners ein

–  die ideale Lösung stellt die Nutzung eines Verkehrsübungsplatzes dar, hier kann unter bestimmten Auflagen, z.B. in Begleitung eines Fahrerlaubnisinhabers, und meist gegen ein Entgelt geübt werden

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