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Brandenburg an der Havel – Gefährliche Körperverletzung

Brandenburg an der Havel, Neustadt, St. Annen-Promenade –

Donnerstag, 25. April 2019, 19:35 Uhr –

In der Parkanlage der St. Annen-Promenade gerieten am Donnerstagabend zwei Personengruppen in Streit. Zunächst hatten die Gruppen aus Männern und Frauen an der Promenade auf verschiedenen Bänken Alkohol konsumiert. Nach und nach kam es zu verbalen Reiberein zwischen den beiden Gruppen, die zunehmend aggressiver wurden. Plötzlich ging ein 26-jähriger Deutscher auf einen 33-jährigen Deutschen los, schlug ihm mit der Faust ins Gesicht und trat im Anschluss mit dem Fuß gegen den Kopf des 33-Jährigen. Der Mann verlor daraufhin das Bewusstsein. Seine Begleiter alarmierte die Rettungsleitstelle, durch die die Polizei alarmiert wurde. Der Angreifer und seine Begleiter entfernten sich noch vor Eintreffen der Retter in Richtung Jacobstraße.

Durch unverzüglich eingeleitete Ermittlungen der Polizei konnte ein Tatverdacht gegen den 26-Jährigen begründet werden. Nachdem die Fahndung nach ihm zunächst erfolglos verlief, wurde in einem späteren Einsatz der 26-Jährige angetroffen. Mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,77 Promille und vermutlich auch unter Drogen, hatte der Mann in seinem Wohnhaus randaliert und dabei auch eine Wohnungstür in der Wilhelmsdorfer Straße eingetreten. Die Polizeibeamten sprachen dem Mann zunächst einen Platzverweis aus, dem er nicht nachkam. Daraufhin wurde er in Polizeigewahrsam genommen und zunächst in ein Polizeirevier gebracht. Nachdem er dort mehrfach versuchte, sich selbst zu verletzten, wurde der Mann auf Weisung eines Notarztes in ein Fachkrankenhaus begleitet, wo sich weitere Untersuchungen anschlossen. Gegen ihn ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ob ein Zusammenhang zu einem vorhergehenden Einsatz am Kaiser-Reka-Platz in der Neustadt besteht, ist Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Das Opfer des Angriffes an der St. Annen-Promenade wurde zunächst von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

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