Brandenburg an der Havel – PI Brandenburg ahndet 31 folgenlose Alkoholfahrten

Brandenburg an der Havel – Ereigniszeitraum: Juni 2019 – 

Die PI Brandenburg musste im Juni 2019 ganze 29 folgenlose Fahrten unter Alkoholeinfluss verzeichnen. Hierbei handelte es sich um Fahrzeugführer (Kfz sowie Fahrrad), welche in Folge von Alkoholgenuss die gesetzlichen Vorgaben nicht mehr erfüllten und dementsprechend auch nicht mehr in der Lage waren, am Straßenverkehr sicher teilzunehmen. Benannt sind hierbei ausschließlich Fahrten, bei welchen es zu keiner konkreten Gefährdung bzw. Schädigung kam. Die Feststellungen stammen aus Verkehrskontrollen durch Beamte des Strefen- sowie Revierdienstes, welche neben der alltäglichen Einsatzbelastung auch verkehrsüberwachende Maßnahmen realisierten.

Die Polizei Brandenburg informiert: da Alkohol die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt, gelten in Deutschland für die Teilnahme am Straßenverkehr als Auto- oder auch Radfahrer bestimmte Promillegrenzen. Wer diese nicht einhält, muss u.a. mit hohen Bußgeldern, Punkten und sogar mit Führerscheinentzug rechnen.

Promillegrenzen im Straßenverkehr

–  0,0 Promille: Für Fahranfänger gilt innerhalb der gesetzlichen Probezeit und bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres ein absolutes Alkoholverbot.

o   Für Führerscheininhaber auf Probe hat eine Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zusätzlich eine kostenpflichtige Nachschulung, sowie eine Verlängerung der Probezeit zur Folge.

–  Ab 0,3 Promille kann sich strafbar machen, wer einen Unfall verursacht oder alkoholbedingte Ausfallerscheinungen im Straßenverkehr zeigt, z.B. Schlangenlinien fährt.

–  Ab 0,5 bis 1,09 Promille Auto fährt, muss in Folge eines Bußgeldverfahrens mit einer Geldbuße, Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen. Auch hier gilt, wer einen Unfall verursacht oder Ausfallerscheinungen aufweist, kann sich strafbar machen.

–  Ab 1,1 Promille gelten Autofahrer als absolut fahruntüchtig. Setzen sie sich trotzdem ans Steuer, machen sie sich strafbar. Ihnen drohen eine Freiheitsstrafe, Punkte in Flensburg, Führerscheinentzug sowie eine Geldstrafe.

–  Wer mit 1,6 Promille oder mehr Alkohol im Blut auf dem Fahrrad erwischt wird, begeht ebenfalls eine Straftat und kann auch seine Fahrerlaubnis verlieren. Ebenfalls muss mit Punkten in Flensburg, Bußgeld und u.U. mit einem Fahrradfahrverbot gerechnet werden. Dies gilt auch bei einem darunter liegendem Wert insofern dieser in Zusammenhang mit sogenannten Ausfallerscheinungen steht.

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