Brandenburg braucht eine Strategie für das Klima

Potsdam. Brandenburg soll einen Klimaplan erarbeiten. Das sieht ein Antrag der Koalition vor, über den der Landtag am Mittwoch berät. Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wolfgang Roick, ruft zu gemeinsamen Anstrengungen von Regierung, Wirtschaft und Gesellschaft auf, die Erderwärmung zu bremsen.

 

„Wir müssen den Klimawandel durch entschiedenes Handeln begrenzen, auf globaler Ebene wie vor Ort. Denn der weltweite Anstieg der Temperaturen über lange Zeiträume hat gravierende Auswirkungen auf Menschen und Umwelt. Im Pariser Klimaschutz-Abkommen sind ehrgeizige Ziele festgelegt, zu denen wir uns bekennen und deren Umsetzung wir in Brandenburg unterstützen. Dazu bedarf es eines strategischen Rahmens und eines Maßnahmenpakets, die nun ausgearbeitet werden sollen. Wir setzen dabei auch auf einen Pakt mit der Wirtschaft.“

 

Wolfgang Roick, der auch stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender ist, ergänzt:

„Der Klimaplan des Landes soll bis Ende kommenden Jahres stehen und das Vorgehen in den Bereichen Energie, Bauen, Wohnen sowie Verkehr zusammenfassen. Das ist auch eine Chance für die weitere Modernisierung und gleichmäßige Entwicklung Brandenburgs. Schon jetzt ist unser Land ein Vorreiter etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei der zukunftsträchtigen Wasserstoff-Technologie. Unser Ziel ist es, Brandenburg bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen.“

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