Brandenburg impft: Impfzentrum in Eberswalde eröffnet

Das Corona-Impfzentrum in Eberswalde wurde am heutigen Mittwoch (27.01.2021) wie geplant eröffnet. Die operative Leitung des Impfzentrums hat die Hilfsorganisation Johanniter-Unfall-Hilfe übernommen. Die Impfungen führen Vertragsärzte der Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) durch. Eberswalde ist das achte Corona-Impfzentrum im Land Brandenburg. In dem neuen Impfzentrum im Sportzentrum Westend wurden für den ersten Tag 70 Impftermine vergeben.

Beim Start des Impfzentrums waren u.a. mit vor Ort: Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft, Daniel Kurth, Landrat des Landkreises Barnim, Dipl.-Med. Andreas Schwark, Vorstand der KVBB, Ralf Opitz, JUH-Vorstandsmitglied Regionalverband Nordbrandenburg sowie Jessica Engmann, operative Leiterin Impfzentrum, Regionalverband Nordbrandenburg Johanniter-Unfall-Hilfe.

Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft: „Wir bauen unsere Impfstrukturen wie angekündigt Schritt für Schritt in allen Landesteilen aus. Die Eröffnung des Impfzentrums in Eberswalde ist dafür ein sichtbarer Beleg. Ich danke allen Beteiligten, die das vor Ort ermöglicht haben. Aufgrund der aktuell geringen Impfstoffmengen können wir in den Impfzentren aber noch nicht so viele Menschen impfen, wie wir es uns eigentlich wünschen und es vor Ort organisatorisch auch möglich wäre. Das Tempo hängt von den Impfstoffherstellern ab.“

Dipl.-Med. Andreas Schwark, Vorstand der KVBB: „Aufbau, Organisation und Betrieb eines Impfzentrums ist eine hochkomplexe Aufgabe. Dazu zählen nicht nur ein gut durchdachter Innenausbau, komplexe und sichere IT-Strukturen und die Dienstplanung der Impfteams. Beim eigentlichen Impfprozess ist vor allem die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Schließlich handelt es sich um einen neuen Impfstoff, gegen den ich als Arzt aus medizinischer Sicht keinerlei Vorbehalte habe. Die zugelassenen Impfstoffe sind sicher. Der Piks der eigentlichen Impfung ist schlussendlich eine der einfacheren Aufgabe.“

Auch Landrat Kurth dankte allen Beteiligten für die gemeinsame Errichtung des Zentrums: „Unsere größte Sorge gilt derzeit den Impfstofflieferungen. Ich hoffe sehr, dass die Hersteller schnellstmöglich die Lieferungen nach Deutschland spürbar erhöhen. Das Impfzentrum und sein Team stehen bereit! Daneben wird der Landkreis weitere Impfangebote in den Kommunen ermöglichen. Auch dabei können wir auf starke Partner und viele Unterstützer in der Region bauen. Mit jeder Impfung werden wir unser gewohntes Leben schrittweise zurückgewinnen. Dieses Ziel ist alle Mühe wert.“

Ralf Opitz, Vorstandsmitglied im Regionalverband Nordbrandenburg, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.: „Wir freuen uns, mit dem Eberswalder Impfzentrum einen essentiellen Beitrag zur Immunisierung der Barnimer Bevölkerung gegen COVID-19 leisten zu können. In den letzten Wochen haben wir uns intensiv auf diese Aufgabe vorbereitet und sind nun startklar. Bei Vollauslastung werden wir bis zu 600 Impflinge mit 25 Mitarbeitenden betreuen können.“

Bis Anfang Februar sollen landesweit insgesamt elf Impfzentren starten. Eröffnet werden die nächsten Impfzentren am Donnerstag (28.01.) in Prenzlau, am Dienstag (02.02.) in Luckenwalde und am Mittwoch (03.02.) in Kyritz.

Die Impfzentren Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz erhalten den Moderna-Impfstoff.

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg sind auf dieser Internetseite veröffentlicht: https://brandenburg-impft.de.

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