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BSG Chemie- Fans verwüsten Zug Zeugen gesucht

#Leipzig (ots)

Anlässlich der Spielbegegnung der Oberliga Süd zwischen Wismut Gera und BSG Chemie Leipzig am 9. Juni 2019 reisten circa 500 BSG- Fans mit der Bahn zum Spiel.

BPOLI L: BSG Chemie- Fans verwüsten Zug
Zeugen gesuchtBPOLI L: BSG Chemie- Fans verwüsten Zug
Zeugen gesucht

Bereits bei der Anreise zum Spiel kam es in unterschiedlichen Reisezügen zu kleineren Störungen, u.a. wegen des Verstoßes gegen das Nichtrauchergesetz.

BPOLI L: BSG Chemie- Fans verwüsten Zug
Zeugen gesuchtBPOLI L: BSG Chemie- Fans verwüsten Zug
Zeugen gesucht

Um alle angereisten BSG- Fans nach dem Spiel schnellstmöglich zurück nach Leipzig transportieren zu können, hatte die Erfurter Bahn GmbH den Zug um einen Waggon in der Rückreise erweitert.

Kurz hinter dem Bahnhof Pegau wurde durch die BSG- Anhänger jedoch erstmalig die Nottürentriegelung betätigt. Der Zug musste auf freier Strecke halten. Einige BSG- Fans verließen den Zug, um zu rauchen bzw. um sich zu erleichtern.

Unmittelbar vor Einfahrt in den Hauptbahnhof Leipzig wurde der Zug noch einmal mittels Nottürentriegelung gestoppt. Dabei verließen circa zehn BSG- Fans den Reisezug.

Weitere 50 BSG- Anhänger hatten den Zug bereits beim planmäßigen Halt am Bahnhof Plagwitz verlassen.

Die Zugfahrt von Gera nach Leipzig nutzten die BSG- Fans offensichtlich ausgiebig, um sich bei der Erfurter Bahn GmbH für deren guten Willen, alle Fußballanhänger schnellstmöglich nach Hause zu transportieren, zu „bedanken“. Sie verwüsteten und verunreinigten den Zug derart, dass dieser in Leipzig ausgesetzt werden musste.

Im Fahrgastraum wurden mehrere Graffitis und Aufkleber angebracht. Ebenfalls wurde der Zug von außen beschmiert. Die Deckenverkleidung eines Waggons wurde beschädigt und ein, im Zug befindlicher Fahrausweisautomat versucht, aufzubrechen. (Bilder der Beschädigungen und Verschmutzungen befinden sich im Anhang)

Die Bundespolizei Leipzig hat mehrere Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen und Sachbeschädigung eingeleitet.

Sachdienliche Hinweise zu den genannten Straftaten oder möglichen Tätern nimmt jede Polizeidienststelle und die Bundespolizei selbst unter 0341/ 99799- 0 entgegen.

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