BSR wird am 20.10.2020 erneut bestreikt

Am kommenden Dienstag, dem 20. Oktober, wird die Berliner Stadtreinigung (BSR) erneut von einem Warnstreik betroffen sein. Das zeigen entsprechende Aufrufe der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. An diesem Tag werden die Müllabfuhr, der Sperrmüll-Abholservice, die Recyclinghöfe und die Mechanischen Behandlungsanlagen Gradestraße ganztägig bestreikt. Teilweise wird der Warnstreik voraussichtlich auch Auswirkungen auf die Straßenreinigung haben. Bereits am 26. September waren die BSR-Recyclinghöfe und die Mechanischen Behandlungsanlagen sowie am 28. September die Straßenreinigung bestreikt worden. Die BSR bedauert die dadurch hervorgerufenen Unannehmlichkeiten für die Berlinerinnen und Berliner.
Warnstreik am Dienstag, dem 20. Oktober:

  • Müllabfuhr: Am 20. Oktober werden die Hausmüll-, und Bioabfalltonnen sowie zum Teil auch die Wertstofftonnen nicht geleert. Die BSR bemüht sich, die ausgefallenen Leerungen nachzuholen.
  • Sperrmüll-Abholservice: Sperrmüllabholungen finden am 20. Oktober nicht statt. Termine, die für diesen Tag vereinbart waren, können leider nicht eingehalten werden. Die BSR setzt sich mit den betroffenen Kundinnen und Kunden in Verbindung, um Ersatztermine zu verabreden.
  • Recyclinghöfe: Alle 15 Recyclinghöfe sind am 20. Oktober ganztägig geschlossen. Die Annahme von Abfällen ist nicht möglich. Bitte Anlieferungen unbedingt auf andere Tage verschieben.
  • Mechanische Behandlungsanlagen Gradestraße (Selbstanlieferung von Sperrmüll und Hausmüll): Auch die Mechanischen Behandlungsanlagen sind am 20. Oktober den ganzen Tag geschlossen. Die BSR rät dringend, Anlieferungen zu verschieben.
  • Straßenreinigung: Bei der Straßenreinigung muss am 20. Oktober teilweise mit Einschränkungen gerechnet werden.

Wichtiger Hinweis: Das Abstellen von Sperrmüll, Elektroschrott und anderen Abfällen im öffentlichen Straßenland – z.B. vor den Toren geschlossener Recyclinghöfe – ist verboten. Ein solches Verhalten stellt eine illegale Müllablagerung dar und wird von den Ordnungsämtern mit hohen Bußgeldern geahndet.

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