Busfahrer geschlagen – Täter wird mit Überwachungsbildern gesucht

#Potsdam, Schlaatz, An der alten Zauche – 

Montag 06.01.2020 20:20 Uhr – 

Im Januar wurde ein Potsdamer Busfahrer Opfer einer Körperverletzung. Der Busfahrer fuhr an einem Montag die Linie 693 und traf bereits gegen 16:00 Uhr das erste Mal auf den späteren Täter. Der bislang unbekannte Mann stieg an der Haltestelle „Erich-Weinert-Straße“ ein. Nachdem er keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte, wurde er durch den Busfahrer aufgefordert, den Bus wieder zu verlassen. Der junge Mann kam der Aufforderung nur widerwillig nach.

Am selben Tag stieg der Tatverdächtige dann gegen 20:20 Uhr, dieses Mal an der Haltestelle „An der alten Zauche“ gemeinsam mit anderen Personen gleichen Alters wieder in den Bus ein und traf dort abermals auf den 59-jährigen Busfahrer. Als der Tatverdächtige den Fahrer wiedererkannte, begann er, diesen zu beleidigen. Der Busfahrer rief daraufhin die Polizei. Als der unbekannte Täter dies bemerkte, schlug er den Busfahrer gegen den Kopf und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die wenig später eintreffenden Polizisten nahmen eine Strafanzeige wegen Körperverletzung auf und veranlassten die Sicherung der Bildaufzeichung des Busses.

Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Feststellung des immer noch unbekannten Täters führten, beantragte diedie Kriminalpolizei in Potsdam einen richterlichen Beschluss und sucht nun mit Bildern der Überwachungskamera nach dem Täter.

Er soll zwischen 20 und 22 Jahren alt gewesen sein, ist etwa 160-165cm groß und schlank, trug eine braune Bundjacke und sprach deutsch mit ortsüblichem Dialekt.

Die Kriminalpolizei fragt nun: Wer kennt den abgebildeten Tatverdächtigen und kann Hinweise zu seiner Identität geben? Zeugen können sich unter der Telefonnummer 0331 5508-0 an die Polizeiinspektion Potsdam oder jede andere Polizeidienststelle wenden, bzw. alternativ unser Hinweisformular im Internet nutzen. Dieses finden Sie in den Online-Service in unserem Bürgerportal unter www.polizei.brandenburg.de, oder direkt unter www.polbb.eu/hinweis.

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