BVG – Sturmtief Ignatz

Überblick über die Lage auf den BVG-Linien im Zusammenhang mit dem Sturmtief „Ignatz“

Insgesamt war die Situation nach Auskunft der Leitstellen gemessen a den Wetterwarnungen bis zum Mittag relativ ruhig. Lediglich auf sieben der insgesamt mehr als 150 Buslinien kam es jeweils kurzzeitig zu Einschränkungen. Betroffen war vor allem der Westen und Süden der Stadt. Die Linien M11, X11, 104, 154,246, 249, 322 und 365 wurden zeitweilig umgeleitet. Meist dauerten die Maßnahmen rund 30 bis 50 Minuten. Grund waren in fast allen Fällen Bäume oder große Äste auf der Fahrbahn.

Bei der U-Bahn ordnete die Leitstelle gegen 9 Uhr vorsorglich für alle oberirdischen Strecken eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 40 Stundenkilometer an. Eine Unterbrechung gab es lediglich auf der Linie U2. Zwischen den Bahnhöfen Ruhleben und Olympia-Stadion war um 9:16 Uhr ein Baum auf die Schienen gestürzt. Die Züge endeten oder starteten daher am Bahnhof Olympia-Stadion. Bereits um 10:10 Uhr konnte der planmäßige Verkehr auf der U2 wieder aufgenommen werden.

Bei der Straßenbahn gab es bisher keine wetterbedingten Einschränkungen.

Komplett eingestellt wurde ab 10:50 Uhr der Fährverkehr der Linie F11.

Die BVG dankt allen Kolleg*innen, die mit Erfahrung und Umsicht dafür sorgen, dass alle Fahrgäste auch bei stürmischem Wetter sicher ans Ziel kommen. Ein besonderer Dank geht an die Berliner Feuerwehr, die im Fall der Fälle dafür sorgt, dass unsere Busse und Bahnen nicht länger als nötig von ihren gewohnten Routen abweichen müssen.

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