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Corona-Lage in Potsdam verschärft sich

Corona-Lage in der Landeshauptstadt Potsdam verschärft sich

Oberbürgermeister: „Lage ist ernst“ / Neues Screening-Zentrum in der Innenstadt

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Mike Schubert, und die Gesundheitsbeigeordnete, Brigitte Meier, haben heute gemeinsam mit Amtsärztin Dr. Kristina Böhm und dem Ärztlichen Direktor des Klinikums Ernst von Bergmann, Prof. Dr. Thomas Weinke, über die aktuelle Lage in Potsdam informiert. Derzeit gibt es 63 bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus, von denen 14 stationär behandelt werden. Sechs dieser Patienten werden intensivmedizinisch behandelt, fünf davon werden künstlich beatmet. Rund 500 Menschen sind derzeit als Kontaktpersonen ersten Grades in häuslicher Isolation.

„Die Lage ist ernst“, sagt Oberbürgermeister Mike Schubert. „Wir alle sind gemeinsam angehalten, diese Situation sehr ernst zu nehmen und die geltenden Regeln unbedingt zu beachten. Mir ist bewusst, dass unsere heutigen Zahlen nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen in Potsdam widerspiegeln. Bei der Auswertung der Tests besteht ein gewisser zeitlicher Verzug, daher müssen wir auch in Potsdam von einer deutlich höheren Zahl der Infizierten ausgehen“, so Schubert. Der Oberbürgermeister dankte allen Potsdamerinnen und Potsdamern für die große Solidarität in dieser Zeit.

Die Gesundheitsbeigeordnete, Brigitte Meier, informierte darüber, dass für Bürgerinnen und Bürger ab Freitag ein neues Screening-Zentrum in der Innenstadt zur Verfügung stehen wird. „Das neue Screening-Center in der Jägerallee 2-6 ersetzt das Sichtungszelt am St. Josefs-Krankenhaus. Potsdamerinnen und Potsdamer, die die Kriterien des Robert-Koch-Instituts erfüllen, bekommen auch ohne Überweisung durch den Hausarzt oder das Gesundheitsamt einen Abstrich“, so Meier. Das neue Screening-Zentrum befindet sich in der Jägerallee 2-6, dem ehemaligen Haus 2 auf dem Campus der Stadtverwaltung. Zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 14 und 18 Uhr erhalten Menschen, die nach Kriterien des Robert-Koch-Instituts auf das Coronavirus getestet werden sollen, einen Abstrich. Am vergangenen Freitag ist bereits ein Screening-Zentrum in der Pietschkerstraße 14-17 im Stadtteil Am Stern eröffnet worden.

Die Amtsärztin der Landeshauptstadt Potsdam, Dr. Kristina Böhm, informierte zudem darüber, dass die Schuleingangsuntersuchungen mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden. „Von den 2124 Kindern, die im Sommer eingeschult werden sollen, haben wir bereits 1916 untersucht. Bei den noch fehlenden 208 Kindern ist die Einschulung dadurch nicht gefährdet. In Absprache mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport können die Kinder trotzdem wie geplant eingeschult werden, die Untersuchung findet dann im Nachhinein statt. Aufgrund der aktuellen Situation, bei der wir alle Personalkapazitäten des Gesundheitsamts benötigen, können wir ab sofort keine weiteren Schuleingangsuntersuchungen durchführen“, so Böhm.

Für Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zu aktuellen Regelungen im Zusammenhang mit den geltenden Allgemeinverfügungen haben, können sich über eine Hotline der Landeshauptstadt Potsdam informieren. Die Hotline ist wochentags zwischen 8 Uhr bis 18 Uhr unter (0331) 289 1040 zu erreichen. Mehr Informationen zur aktuellen Lage sind online abrufbar unter www.potsdam.de/corona.

Bei Fragen von Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern sowie Selbstständigen steht die Hotline der Wirtschaftsförderung unter Telefon (0331) 289 2888 zur Verfügung.

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