Corona: Todesfall in Schwelm, Inzidenz 48,9

(pen). Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 16.108 bestätigte Corona-Fälle (Stand Dienstag, 26. Oktober). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 5 gestiegen. 304 Kreisbewohner sind aktuell infiziert, von diesen sind 121 nachweislich von einer Virusvariante betroffen. 15.422 Menschen gelten als genesen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 48,9 (Vortag 52,6).
In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 17 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung, 5 Personen werden intensivmedizinisch betreut, 1 beatmet.
Das Land setzt bei seiner Lagebeurteilung neben der Sieben-Tage-Inzidenz auf zwei weitere Indikatoren. Dies sind die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patienten. Diese Werte werden nur landesweit erhoben.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der neuen Krankenhauseinweisungen von Corona-Patienten in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt in Nordrhein-Westfalen bei 2,80 (Vortag 2,57). Landesweit sind aktuell 6,02 Prozent (Vortag 6,17) aller betreibbaren Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt.
Die aktuell 304 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (7/nachweislich mit Virusvariante 3), Ennepetal (27/8), Gevelsberg (30/17), Hattingen (53/14), Herdecke (26/16), Schwelm (43/20), Sprockhövel (9/3), Wetter (23/14) und Witten (86/26). Nach Altersgruppen verteilen sie sich wie folgt: bis 12 Jahre (30), 12 bis 17 Jahre (11), 18 bis 25 Jahre (24), 26 bis 35 Jahre (43), 36 bis 49 Jahre (57), 50 bis 65 Jahre (92), 66 bis 80 Jahre (24) und älter als 80 Jahre (23).
Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (450), Ennepetal (1.511), Gevelsberg (1.551), Hattingen (2.520), Herdecke (932), Schwelm (1.574), Sprockhövel (981), Wetter (1.192) und Witten (4.711).
Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 323 Personen im Kreis.
Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ist im Ennepe-Ruhr-Kreis um 1 auf 382 gestiegen. Bereits am 20. Oktober war eine 79-jährige Frau verstorben, die im Schwelmer Feierabendhaus lebte. Sie war bereits am Anfang des Ausbruchsgeschehens positiv getestet worden. Erst kurz vor ihrem Tod fiel die Kontroll-PCR negativ aus. Daher wurde sie zunächst nicht als Corona-Verstorbene eingestuft. Dies korrigiert die Kreisverwaltung jetzt. Im Feierabendhaus sind damit im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen 6 Senioren und 1 Mitarbeitende verstorben.
Insgesamt sind und waren 35 Personen vom Ausbruch betroffen, davon 25 Senioren und 11 Mitarbeitende. 1 Person aus der Belegschaft wurde aufgrund von Abwesenheit mit zeitlichem Verzug positiv getestet. Weder bei der Verstorbenen noch bei der weiteren Person aus der Belegschaft handelt es sich um Neuansteckungen. Derzeit gilt unter den Senioren noch 1 Person als infiziert. Mit einer am Dienstag durchgeführten Einrichtungsdiagnostik will das Gesundheitsamt sich wie bereits in den letzten Wochen einen aktuellen Überblick verschaffen.
Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (10), Ennepetal (24), Gevelsberg (27), Hattingen (77), Herdecke (39), Schwelm (38), Sprockhövel (22), Wetter (12) und Witten (133).
Pflegeheime
Herdecke
Seniorenhaus Kirchende
Schwelm
Evangelisches Feierabendhaus
Eingliederungshilfen
Witten
Wohngemeinschaft Preinsholz
Stichwort Impfbus
Am Montag haben sich in Witten 171 Personen in Ennepetal per Impfbus impfen lassen, für 53 von ihnen war es die Erstimpfung.
Die Gesamtzahl der im Bus durchgeführten Impfungen liegt damit bei 8.567.
Informationen rund um das mobile Impfangebot: www.en-kreis.de.
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