#Cottbus/Chóśebuz erweitert Anspruch auf Notbetreuung der Kinder

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz begrüßt die Regelung in der neuen
Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg, die Einrichtungen zur
Kinderbetreuung weiter geöffnet zu lassen. „Dieser Schritt ist immens wichtig,
um die Arbeitsfähigkeit beispielsweise im Carl-Thiem-Klinikum, in den
Arztpraxen oder den Heim- und Pflegeinrichtungen aufrechterhalten zu
können“, erklärt Oberbürgermeister Holger Kelch. Aus diesem Grund habe
die Stadt in Abstimmung mit dem Verwaltungsstab und dem Gesundheitsamt
auch entschieden, den Anspruch auf Notbetreuung für Grundschüler
auszuweiten.
Das wird in einer neuen Allgemeinverfügung der Stadt geregelt, die noch am
Freitag auf www.cottbus.de veröffentlicht wird und am Sonnabend,
09.01.2021, in Kraft tritt. Demnach haben diesen Anspruch in
Cottbus/Chóśebuz über die sog. „Ein-Elternregelung“ in der
Eindämmungsverordnung hinaus alle Personen, die im Gesundheitsamt
arbeiten sowie diejenigen, die im Auftrag der Stadt Cottbus/Chóśebuz und die
sonstigen Berufsgruppen, die zur unmittelbaren Pandemiebekämpfung
eingesetzt sind.
OB Holger Kelch: „Wir danken allen Eltern, die ihre Kinder dennoch zu Hause
betreuen und so mit dazu beitragen, das Infektionsrisiko insgesamt zu
senken. Wir wissen, dass wir mit diesen Entscheidungen nicht von allen
Eltern und allen Erzieherinnen und Erziehern sowie allen im Lehrpersonal
Beifall erwarten können. Überall an diesen Brennpunkten – in Medizin und
Pflege, genauso bei der Kinderbetreuung, im Handel oder im Rettungsdienst
– wird Beeindruckendes und Großartiges geleistet. Um das beibehalten zu
können, müssen diese Eltern ihre Kinder in guten und bewährten Händen
wissen.“
Darüber hinaus wollen Stadtverwaltung, Staatliches Schulamt und Schulen
spezielle Lerngruppen für Grundschul-Kinder schaffen, in denen
Lernrückstände aufgeholt oder Defizite durch zu Hause nicht vorhandene
Technik ausgeglichen werden können. Darüber informiert Bildungs- und
Gesundheitsdezernentin Maren Dieckmann. Entsprechende Abstimmungen
dazu laufen mit den Partnern. „Von dem andauernden Lockdown und der
Untersagung von Präsenzunterricht sind viele Kinder sehr stark betroffen.
Diese wollen wir gezielt fördern.“

In den Cottbuser Kindertageseinrichtungen waren mit Stand 07.01.2021 folgende Betreuungsquoten
zu verzeichnen:
Notbetreuung Hort: 259 Hortkinder, Quote von 8,44 Prozent
Regelbetreuung KK/KG: 1.770 Kinder, Quote von ca. 45 Prozent
OB Kelch mit regionaler Wirtschaft im Gespräch
Oberbürgermeister Holger Kelch kündigte für die kommende Woche einen Gedankenaustausch per
Videokonferenz mit Cottbuser Unternehmerinnen und Unternehmern zu den Auswirkungen des
Lockdowns auf Teile der Wirtschaft an. „Bund und Land müssen endlich dafür sorgen, dass die
angekündigten Hilfen schneller und mit weniger Bürokratie behaftet bei den Betroffenen ankommen.
Sonst entwickelt sich hier eine Stimmung, die wir alle nicht wollen.“
Appell an alle Cottbuserinnen und Cottbuser
OB Holger Kelch appellierte nochmals eindringlich an alle Cottbuserinnen und Cottbuser, die
geltenden Regelungen nach der neuen Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg
einzuhalten und umzusetzen. „Das Virus ist nach wie vor hoch gefährlich und unberechenbar, zumal
es in Sachsen erste Hinweise auf die mutierte Variante gibt. Wir brauchen weiter Vernunft,
Rücksichtnahme und Zusammenhalt, so wie das die meisten bereits machen. Ich habe Hochachtung
vor allen, die an vorderster Front agieren und durchhalten; in erster Linie gilt es, diese Menschen zu
schützen, damit sie sich weiter um Sterbende, Kranke und Schwache kümmern können.“

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