Cottbus/Chóśebuz gedenkt der Verstorbenen des Pandemiejahres

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz gedenkt am 18.04.2021 der während des
Pandemiejahres verstorbenen Bürgerinnen und Bürger. Sie schließt sich
damit einem Aufruf des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier an. Als
Zeichen der Anteilnahme wird das Stadthaus am Erich Kästner Platz
halbmast beflaggt.
Oberbürgermeister Holger Kelch: „Wir gedenken all derer, die von uns gehen
mussten, ohne sich in Würde und vor allen Dingen mit menschlicher Nähe
von ihren Liebsten und Angehörigen verabschieden zu können. Das ist eine
der einschneidenden, stillen Auswirkungen der Pandemie und betrifft sehr
persönliche Momente des Abschieds, die nicht nachgeholt werden können
wie anderes, worauf wir während der zurückliegenden Monate notgedrungen
verzichten mussten. Wir können die Betroffenen nur um Vergebung bitten.“
Im „Pandemiejahr“ von März 2020 bis März 2021 sind in Cottbus/Chóśebuz
1.635 Sterbefälle zu beklagen gewesen. Das sind 204 Todesfälle mehr als im
Vergleichszeitraum der Jahre 2019/2020. Für die Monate November und
Dezember 2020 sowie Januar 2021 war in Cottbus/Chóśebuz eine deutliche,
für Februar und März 2021 eine leichte Übersterblichkeit erkennbar.

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