#Cottbus/Chóśebuz: Impfangebot wird ausgesetzt

Impfangebot in der Stadthalle ab 16.30 Uhr ausgesetzt
Das Impfangebot im Foyer der Stadthalle in Cottbus/Chóśebuz muss am
heutigen Dienstag voraussichtlich gegen 16.30 Uhr ausgesetzt werden.
Hintergrund ist, dass seitens des Bundes weniger Impfstoff als bestellt
geliefert worden ist. Die geplante Öffnungszeit bis 20.00 Uhr kann
bedauerlicherweise somit nicht gehalten werden. Das hätte eine
Komplettlieferung des Impfstoffes vorausgesetzt.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand können die Angebote am morgigen
Mittwoch in der Schopenhauerstraße (ab 08.00 Uhr) und in der Stadthalle (ab
12.00 Uhr) fortgesetzt werden.
Zusätzliche Hinwiese nach den Erfahrungen des ersten Impftages mit den
zusätzlichen Angeboten:
Geimpft wird strikt nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission:
Die StiKo bekräftigt ihre Empfehlung, folgenden Personengruppen prioritär
eine Auffrischimpfung anzubieten: Personen mit Immundefizienz, Personen
im Alter von ≥ 70 Jahren, BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der
Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen
Einrichtungen. Auch bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft
werden. Die Auffrischimpfungen soll in der Regel im Abstand von 6
Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine
Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn
genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. Unabhängig davon,
welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischimpfung
ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.
Es steht bei beiden Angeboten ausschließlich der Impfstoff Moderna zur
Verfügung, der nur für Personen über 30 Jahre empfohlen wird. Jüngere
Personen sollten somit die Warteschlagen nicht unnötig verlängern.
Das Drive-In-Angebot der Johanniter in Sachsendorf ist tatsächlich PkwNutzern vorbehalten. Fußgänger können dort nicht adäquat bereut werden.
Die Geschäftsstelle der JUH in der Schopenhauer Straße ist keine Impfstelle.
Die ehrenamtlichen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes sowie der
Johanniter-Unfallhilfe sind ebenso wie die Mitarbeiterinnen an der
Terminhotline für die überregionale Impfstelle die völlig falsche Adresse für Unmutsbekundungen sowie verbale oder gestenreiche Attacken und Bedrängung durch einzelne
Wartende. Das ist nicht hinnehmbar und gefährdet die Angebote.
Seit dem heutigen Dienstag gibt es eine Hotline für Terminvereinbarungen für die überregionale
Impfstelle in der Messe. Unter den Rufnummern 0355 7542-344 oder -345 können Termine für das
Impfen vereinbart werden. Die Hotline ist täglich außer sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr besetzt.
Die Hotline ist mit Personal des DRK besetzt. Dieses ist nicht verantwortlich für politische
Entscheidungen in Bund oder Land. Es wird um Geduld gebeten, da mit einem hohen AnrufAufkommen gerechnet wird.

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