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#Cottbus: Zeugen und Hinweise gesucht +++ Festgenommen, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz +++ Durch Pyrotechnik beschädigt +++ Betrugsversuche gescheitert +++ Fehler beim Einparken +++ Einbruch in Geschäftsräume

Betrugsversuche gescheitert – Zwei Betrugsversuche wurden der Polizei am Montag gemeldet. In Ströbitz erhielten eine Rentnerin und ein Rentner Anrufe von Betrügern, die sich als Kriminalkommissare ausgaben. Die falschen Beamten versuchten, Informationen über Bargeld oder Schmuck- und Wertgegenstände zu erlangen. Die beiden Angerufenen taten das einzig Richtige, legten umgehend auf und informierten die Polizei. Drei weitere, ähnliche gelagerte, aber ebenso erfolglose Betrugsversuche wurden am Dienstagvormittag aus Madlow, Sielow und Schmellwitz gemeldet.
Deshalb nochmals diese wichtigen Hinweise der Polizei:
Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“ oder auch „Polizist“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. Vermeintliche Polizisten rufen an, hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen. Dabei wird sogar die Telefonnummer manipuliert, so dass im Display ein tatsächlich existierender Polizeianschluss vorgegaukelt wird, manchmal auch die Notrufnummer 110. Aber auch an der Haustür klingeln angebliche „Polizisten“, wollen wegen Einbrüchen in der Nachbarschaft ermitteln oder bieten Beratungen an und zeigen dabei gefälschte Dienstausweise vor. Auch hier ist höchste Vorsicht geboten, wenn sich jemand erkundigen möchte, „ob Ihr Geld / Schmuck sicher verwahrt ist?“. Seien Sie misstrauisch und geben Sie den Unbekannten keine Informationen über Wertgegenstände oder Bargeld. Ruft jemand unter der Notrufnummer 110 an, können Sie sicher sein, hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Informieren Sie sofort die richtige Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist. Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustüre misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden.

 

Fehler beim Einparken – Der Parkplatz in der Weinbergstraße war am Montagnachmittag Schauplatz von zwei Verkehrsunfällen. Nach einem Fehler beim Einparken kollidierten gegen 14:00 Uhr ein PKW SUZUKI und ein VOLVO. An den weiter fahrbereiten Autos musste ein Schaden von rund 3.000 Euro verzeichnet werden. Kurz nach 15:00 Uhr wurde die Polizei erneut gerufen. Bereits am Vormittag war ein OPEL nach einem fehlerhaften Parkmanöver gegen einen SKODA gestoßen und hatte ebenfalls für einen Schaden in Höhe von rund 3.000 Euro gesorgt. Der 87 Jahre alte Fahrer hatte sich mit seinem Auto unerlaubt vom Unfallort entfernt. Am Nachmittag tauchte er offensichtlich zufällig wieder vor Ort auf. Die Beamten ermitteln nun wegen der Verkehrsunfallflucht.

 

Festgenommen, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz – Polizeibeamte nahmen am Montagnachmittag einen mit Haftbefehl gesuchten 35-jährigen Intensivtäter in einer Straßenbahn im Bereich der Haltestelle am Hauptbahnhof fest. Im Gewahrsam in der Inspektion wurden bei dem Mann zudem szenetypische Cliptütchen mit betäubungsmittelverdächtigen Substanzen fest und sichergestellt.

Ebenfalls am Nachmittag kontrollierten Beamte in Sandow einen 28-jährigen Cottbuser. Bei ihm wurde die Droge Amphetamin entdeckt und sichergestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

Einbruch in Geschäftsräume – Am Großen Spreewehr versuchten Unbekannte, gewaltsam in Geschäftsräume einzudringen. Die Polizei wurde am Montag über diesen Versuch informiert. In das Objekt gelangten die Täter nicht, hinterließen allerdings Schäden in Höhe von mindestens 3.000 Euro.  

 

Durch Pyrotechnik beschädigt – In der Nacht zum Dienstag beschädigten Unbekannte einen Fahrscheinautomaten in der Kahrener Straße offensichtlich durch Pyrotechnik. Zur Schadenshöhe liegen derzeit keine Informationen vor.

 

Zeugen und Hinweise gesucht – Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe zur Klärung der Sachbeschädigungen und Diebstähle in Sandow und Schmellwitz. Allein in der Willy-Jannasch-Straße wurden zehn angegriffene Fahrzeuge gemeldet. Offensichtlich wurde zwischen 03:00 und 06:00 Uhr in der Nacht zum Montag nach dem gewaltsamen Eindringen versucht, die KFZ zu starten und somit zu stehlen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Taten und den handelnden Personen geben können. Melden Sie sich telefonisch unter 0355 4937 1227 in der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße oder nutzen Sie das Internet unter

www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben.

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