Dahme-Spreewald: 7-Tages-Inzidenz steigt über 200

Aktuell 404 tatsächlich Infizierte im Kreis / 88 Patienten in stationärer Behandlung

 

Im Landkreis Dahme-Spreewald hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle der Atemwegserkrankung COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 78 erhöht. Die heutige 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis bei 202,0. Derzeit sind insgesamt 404 Personen tatsächlich infiziert. Labordiagnostisch bestätigt wurden seit Ausbruch der Pandemie bisher insgesamt 2.049 Corona-Infektionen (kumuliert). Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus stehen, hat sich auf 29 erhöht.1.616 Corona-Patienten gelten als wieder genesen.

 

Derzeit sind im Landkreis 88 Personen mit einer COVID-19-Infektion in stationärer Behandlung. Davon befinden sich sechs Patienten in intensivmedizinischer Betreuung, der Rest auf einer Normalstation. Vier Betroffene sind gegenwärtig beatmungspflichtig. Die Krankenhäuser in Dahme-Spreewald halten gemäß den tagesaktuellen Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) 56 Intensivbetten vor, von denen derzeit 46 belegt sind.

 

Aktuelles Fallgeschehen im Kreis

Bei den jüngst gemeldeten Infektionsfällen im Landkreis handelt es sich um Ansteckungen in den verschiedenen Gemeinden: Schönefeld (+5), Zeuthen (+6), Schulzendorf (+2), Märkische Heide (+4), Bestensee (+1), Heideblick (+1), Heidesee (+1), Wildau (+6), in den Ämtern Lieberose/Oberspreewald (+2), Schenkenländchen (+8) und Unterspreewald (+5)

sowie den Städten Königs Wusterhausen (+13), Mittenwalde (+7), Lübben (+15) und Luckau (+2).

 

Das Gesundheitsamt gibt einen nicht abschließenden Überblick zu den tagesaktuell laufenden Ermittlungen nach SARS-CoV-2-Infektionsfällen (kumuliert) in Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen in Dahme-Spreewald:

 

Kita

Schule

Pflege- oder Wohneinrichtung

Kita „Frechdachs“ Heidesee (1)

Grundschule „Rosa Luxemburg“

Luckau (5)

Ev. Seniorenzentrum „Am Spreeufer“ Lübben (4)

Kita „Räuberhaus“ Zeuthen (1)

Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen (1)

ASB-Tagespflege „Lebensfreude“ Luckau (1)

Kita „Unter den Linden“ Lübben (1)

Grundschule Prieros (Heidesee / 3)

Evangelisches Hospiz Luckau (19)

Kita „Kleine Waldgeister“ Zeuthen (1)

Oberschule „An der Schanze“ Luckau (4)

Lafim-Diakonie Sozialstation Lübben (1)

Kita „Spatzennest“ Uckro (Luckau / 5) 

Gymnasium Schönefeld (2)

ASB-Tagespflege Zeuthen (1)

Kita „Spatzennest“ Prieros (Heidesee / 1)

Oberschule „Am Airport“ Schönefeld (2)

Wohnpflegezentrum Haus „Lebensraum“ Zeuten (3)

Kita „Waldwichtel“ Gießmannsdorf (Luckau / 1)

Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald Lübben (1)

Ev. Seniorenzentrum „An der Berste“ Luckau (47)

Kita „Parkspatzen“ Görlsdorf (Luckau / 1)

Spreewald-Schule Lübben (1)

ASB-Tagespflege Lübben (3)

 

Humboldt-Gymnasium Eichwalde (1)

AWO Seniorenheim Wildau (1)

 

Oberschule Villa Elisabeth Eichwalde (1)

AWO Ambulante Senioren-Pflegedienst Wildau (3)

 

 

Seniorenheim „Wilhelm Busch“ Schulzendorf (2)

 

Folgendes Gesamtbild der Infizierten (davon Genesene / Verstorbene) in den Dahme-Spreewald-Kommunen ergibt sich somit seit Februar 2020: Schönefeld 351 (315/1), Königs Wusterhausen 318 (249/11), Lübben 179 (136/4), Stadt Luckau 163 (85/2), Zeuthen 144 (106/0), Amt Unterspreewald 124 (102/2), Amt Lieberose/Oberspreewald 104 (95/1), Wildau 104 (88/2), Amt Schenkenländchen 93 (66/1), Gemeinde Schulzendorf 91 (77/2), Mittenwalde 90 (67/1), Eichwalde 70 (55/0), Märkische Heide 59 (49/1), Gemeinde Heideblick 55 (43/1), Gemeinde Bestensee 55 (46/0) und Gemeinde Heidesee 49 (37/0).

 

200er Inzidenz: Landkreis prüft zusätzliche Schutzmaßnahmen

Die dritte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung sieht vor, dass Landkreise bei der Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes von 200 weitere gezielte Schutzmaßnahmen zur deutlichen Absenkung des Infektionsgeschehens treffen sollen. Die Landesverordnung schreibt bei der Überschreitung dieser Marke zudem das Festlegen weitergehender schulorganisatorischer Regelungen, die dem Infektionsschutz dienen, vor.

In allen Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz über 200 sind darüber hinaus Versammlungen grundsätzlich untersagt.

 

Der Dahme-Spreewalds Corona-Krisenstab wird nun prüfen, welche zusätzlichen Schutzmaßnahmen zur Absenkung des Infektionsgeschehens im Landkreis notwendig sind und verfügt werden müssen. Die Inhalte einer entsprechenden Allgemeinverfügung sind in der Folge unter anderem mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg abzustimmen. Außerdem haben Gespräche mit dem Staatlichen Schulamt, den kreisangehörigen Kommunen und gegebenenfalls Nachbarlandkreisen zu erfolgen.

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