Dahme-Spreewald: Besuch des Ministerpräsidenten

Brandenburgs Ministerpräsident zu Gast im Landkreis Dahme-Spreewald

Corona-Arbeitsbesuch mit Landrat Stephan Loge in Mittenwalde und Königs Wusterhausen

 

Der Ministerpräsident Brandenburgs ist heute zu Gast im Dahme-Spreewald-Kreis gewesen. Um sich über aktuelle Themen und den Umgang mit der Corona-Pandemie vor Ort zu informieren, besucht Dietmar Woidke derzeit alle Landkreise und kreisfreien Städte im Land. In den ganztägigen Terminen nimmt sich der Landesvater Zeit für bilaterale Gespräche mit den Landrätinnen und Landräten beziehungsweise Oberbürgermeistern und besucht Unternehmen, Krankenhäuser oder soziale Einrichtungen. An diesem Donnerstag, 20. August, führte ihn die fünfte Station seiner Arbeitsbesuche nun in den Landkreis Dahme-Spreewald.

 

Den Auftakt dazu bot ein gemeinsamer Besuch Dietmar Woidkes mit Landrat Stephan Loge bei der Raben Trans European Germany GmbH in Mittenwalde. Auf einem Rundgang durch die Niederlassung informierten sie sich zusammen mit dem LDS-Wirtschaftsdezernenten Stefan Klein und Mittenwaldes Bürgermeisterin Maja Buße über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den international tätigen Logistikdienstleister. Geschäftsführer Ewald Raben und Niederlassungsleiter Frank Ostroga wiesen auf die Bedeutung der Logistikbranche speziell in Krisenzeiten hin. Raben: „Trotz der schwierigen Umstände ist es uns in den vergangenen Monaten mithilfe eines umfangreichen Maßnahmenkatalogs gelungen, die Lieferketten zu jeder Zeit aufrechtzuerhalten“. Neben den Bereichen Automobil, Technologie und Chemie umfasst die Logistik von Lebensmitteln knapp ein Drittel im Unternehmen. 

 

Das Zuständigkeitsgebiet der Raben-Niederlassung erstreckt sich über ganz Brandenburg und Berlin bis nach Mecklenburg-Vorpommern. Der Ministerpräsident, Landrat und die Bürgermeisterin dankten dem Mittenwalder Unternehmen stellvertretend für die gesamte  Logistikbranche, dass es in der Corona-Krise gelungen ist, jederzeit die Verfügbarkeit lebensnotwendiger Güter sicherzustellenLoge: „Nur mithilfe dieses vielfachen, unternehmerischen Engagements gelang es Engpässe in den Regalen wieder auszugleichen, unsere Grundversorgung zu sichern und damit auch das öffentliche Leben aufrechtzuerhalten − einen herzlichen Dank dafür“. Die Besucherdelegation konnte sich persönlich davon überzeugen, dass sich die 55 Mitarbeiter im operativen Geschäft strikt an die hygienischen Vorschriften und gesundheitsbehördlichen Einschränkungen halten. Ein eigens dafür gegründetes Krisenmanagement-Team überwacht die Situation kontinuierlich und unterstützt die Angestellten. Die Raben Gruppe beschäftigt in Deutschland 3.200 Mitarbeiter an 39 Standorten und verfügt über 370.000 Quadratmeter

Lagerkapazität sowie 2.200 Transportmittel. Zum Dienstleistungsspektrum der Raben Gruppe gehören unter anderem Lagerlogistik, nationale und internationale Distribution sowie See- und Luftfrachttransporte und umfassende Logistikdienstleistungen für Frischeprodukte.

 

Corona: Dank an kommunale Ebene

Im Anschluss an den Unternehmensbesuch führte Landrat Loge mit Ministerpräsident Woidke ein knapp einstündiges Gespräch im Landratsamt Königs Wusterhausen. Im Verwaltungsgebäude an der Brückenstraße sprachen beide über die Entwicklungen rund um das Coronavirus mit Blick auf den Landkreis. Aber auch der regionale Infrastrukturausbau vor dem Hintergrund des Strukturstärkungsgesetzes, aktuelle Entwicklungen rund um die anstehende Eröffnung des Flughafens BER, Tourismusperspektiven und die Funktionsfähigkeit der Verwaltung in Zeiten der Covid-19-Pandemie waren Gegenstand des Austauschs. 

 

Es geht mir um den Dank und Anerkennung der Landesregierung an die kommunale Ebene für besonnenes und verantwortungsvolles Handeln in den vergangenen Monaten, das gilt natürlich auch für den Landkreis Dahme-Spreewald. Mit Blick auf das Wohl und die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger haben sämtliche Verwaltungsebenen pragmatisch und gut zusammengearbeitet“, sagte Woidke zum Hintergrund seines Besuches.

 

Im Landkreis Dahme-Spreewald hat es seit Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 insgesamt 283 vom Labor bestätigte Positiv-Infektionsfälle gegeben. Davon sind unterdessen 273 Corona-Patienten wieder genesen. Nach wie vor sind acht Todesfälle zu beklagen. Damit sind derzeit noch zwei Personen tatsächlich erkrankt, von denen sich keine in stationärer Behandlung befindet. Bei den zuletzt Infizierten handelte es sich hauptsächlich um Reiserückkehrer aus unterschiedlichen Ländern, die mitunter als aktuelles Risikogebiet eingestuft sind.

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