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Dahme-Spreewald: Stab bündelt bürgerliche Hilfsangebote

Corona-Krisenstab möchte freiwillige Hilfsangebote im Landkreis bündeln

Landrat wendet sich mit Videobotschaft an Bürger / Zwei geheilte Infektionsfälle

Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich am heutigen Samstag erneut zu weiteren Maßnahmen in der gegenwärtigen Corona-Krise abgestimmt. Das Gesundheitsamt informierte tagesaktuell über die augenblickliche medizinische Lage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19. Vom Labor bestätigt wurden bislang insgesamt 59 positive Fälle der neuartigen Coronavirus-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (18), Lübben (9), Zeuthen (8), Mittenwalde (7), Schönefeld (5), Wildau (4), Gemeinde Heidesee (3), Amt Schenkenländchen (2), Eichwalde (1),  Amt Unterspreewald (1) und Gemeinde Heideblick (1). Zwei Menschen aus dieser Gruppe sind inzwischen genesen. Momentan befinden sich noch vier Personen in stationärer Behandlung, die übrigen 54 in häuslicher Isolation. Derzeit sind 218 Quarantänen verhängt und 134 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis.

Informationsangebot zu freiwilligem Engagement

Angesichts der Corona-Krise sind auch im Landkreis Dahme-Spreewald vielfältige Hilfsangebote von Bürgerinnen und Bürgern entstanden: Einkaufshelfer, Hobbynäherinnen oder Seelsorger beweisen mit ihrem freiwilligen Engagement in dieser schwierigen Zeit viel Herz. Der Landkreis möchte diese regionalen Initiativen gebündelt auf seiner Online-Plattform zur Verfügung stellen. „Die Bereitschaft zur Solidarität, miteinander füreinander in unserem Landkreis da zu sein, überwältigt uns in diesen Tage sehr“, sagt Integrationsbeauftragte Antje Pretky. Sie fungiert gegenwärtig im Auftrag von Dahme-Spreewalds Corona-Krisenstab als koordinierende Vermittlerin zwischen Helfern und Hilfesuchenden. Anregungen und Fragen können direkt an sie per E-Mail an  antje.pretky@dahme-spreewald.de oder Tel. 03546/ 20-1003 gerichtet werden. Eine erste Übersicht findet sich bereits über die Corona-Seite im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus und wird fortlaufend aktualisiert.

Landrat richtet Videobotschaft an Bürger

Dort findet sich auch ein Statement des Landrates Stephan Loge zur aktuellen Corona-Lage. In seiner Videobotschaft ruft der Landrat alle Einwohner und Gäste des Landkreises dazu auf, so oft es geht zu Hause zu bleiben und direkte Begegnungen mit anderen zu vermeiden, damit sich das Coronavirus nicht so schnell weiterverbreitet. Loge: „Das gewohnte Leben soll trotz notwendiger Einschränkungen aufgrund der grassierenden Atemwegserkrankung Covid-19 im Wesentlichen funktionieren. Sie sollen weiterhin wichtige Wege erledigen, Einkaufen gehen oder einen notwenigen Arzttermin wahrnehmen können − auch ein Spaziergang mit der Familie an der frischen Luft ist nach wie vor möglich. Allerdings möchte ich Sie eindringlich bitten, den Verhaltensmaßgaben der Landesregierung und unseres Landkreises Folge zu leisten. Beschränken Sie Ihre Wege auf ein Minimum und vermeiden Sie Sozialkontakte, wie es die geltende Eindämmungsverordnung vorgibt“. Der Landrat gab in dieser Rede nochmals ausdrücklich seiner Dankbarkeit gegenüber den Menschen Ausdruck, die sich momentan vielfach zivilgesellschaftlich und behördlich auf lokaler Ebene für die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Mitbürger einsetzen.

Informationen für Bürger und Unternehmer

Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Der Landkreis Dahme-Spreewald hat weiterhin ein Bürgertelefon eingerichtet, das Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.

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