Dank Förderung des Umweltministeriums mit ELER-Mitteln geht Sensibilisierungsprojekt des NABU weiter

Potsdam – Es ist das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten von natürlichen Lebensräumen und wildlebende Arten nach einheitlichen europaweiten Standards – das Natura 2000-Netz. Der NABU Landesverband Brandenburg e.V. erhielt nun die Bewilligung zur Fortführung seines Umweltsensibilisierungsvorhabens „Lebenswerte Natura 2000-Gebiete“ bis zum Ende des Jahres 2022.

 

Gefördert wird das Projekt über die aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanzierte Richtlinie „Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein“ mit 340.000 Euro, davon 85.000 Euro aus Mitteln des Landes Brandenburg.

2017 begann das Projekt „Lebenswerte Natura 2000-Gebiete – Umweltsensibilisierung für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur“. Ziel des Projektes ist es, Menschen für die FFH-Schutzgebiete (Flora-Fauna-Habitate) zu sensibilisieren und auch ganz praktisch zum Erhalt der besonders schützenswerten Lebensräume und Arten in Brandenburg beizutragen.

Mit einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit wird die Akzeptanz für Natura 2000 verbessert und die Umsetzung der FFH-Managementpläne damit unterstützt. Im Rahmen des Projektes arbeitet der NABU Landesverband Brandenburg mit den lokalen NABU-Verbänden und NABU-Gruppen sowie den Akteurinnen und Akteuren vor Ort zusammen. Aus der Zusammenarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und durch Bildungsveranstaltungen entsteht ein nachhaltiges Netzwerk von Schutzgebietsbetreuerinnen und -betreuern für die FFH-Gebiete des Projekts und für Natura 2000.

Für die FFH-Gebiete, die bereits Teil des 1. Projektes waren, werden die bestehenden Kooperationen vertieft und eine Umsetzungsphase für Naturschutzmaßnahmen angestrebt. Für weitere FFH-Gebiete beginnt diese Arbeit erst: Mit Hilfe von lokalen Akteurinnen und Akteuren sollen die Menschen für die Belange des Naturschutzes und die Umsetzung der FFH-Richtlinie begeistert werden und die konkrete Umsetzung von Maßnahmen aus den Managementplänen angestoßen werden.

Das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten, Natura 2000, besteht aus Vogelschutzgebieten und FFH-Gebieten. FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, das bedeutet sie schützen Tiere, Pflanzen und Lebensräume.

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