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Das THW im Kampf gegen das Coronavirus: Die wichtige Aufgabe der örtlichen Einsatzleiter (ÖEL)

#München (ots)

Das THW leistet in der dritten Woche seit der Erklärung des Katastrophenfalls in Bayern einen wichtigen Beitrag gegen die Ausbreitung des Coronavirus: gestern waren 393 Helferinnen und Helfer aus 105 Dienststellen im Einsatz.

Kernaufgabe bleibt die Zentrallogistik für den Freistaat Bayern. Ganz wichtig für den Erfolg des gesamten Einsatzes sind auch die Örtlichen Einsatzleiter. Ein Beispiel dafür kommt aus Weiden in der Oberpfalz. Für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist der THW-Ortsbeauftragte Andreas Duschner als im Voraus benannter Örtlicher Einsatzleiter (ÖEL) bestellt. Für die kreisfreie Stadt Weiden ist der stv. THW-Ortsbeauftragte Thomas Schiller für diese Funktion bestellt. Der Örtliche Einsatzleiter ist Moderator bei Lagebesprechungen, er fungiert aber auch als Gesamtverantwortlicher und Entscheider für operativ-taktische Entscheidungen. Im Einsatz gegen das Coronavirus haben der Landkreis Neustadt an der Waldnaab sowie die Stadt Weiden in der Oberpfalz im Katastrophenschutzzentrum Neuhaus eine gemeinsame örtliche Einsatzleitung gebildet. Die örtliche Einsatzleitung in Neuhaus arbeitet sieben Tage die Woche von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr in einem Zweischicht-System. Neben den ÖEL aus dem THW leisten hier Kameradinnen und Kameraden aus anderen Organisationen ihren Dienst. Mehrmals am Tag finden Lagebesprechungen statt, bei denen alle beteiligten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), die Kliniken Nordoberpfalz, die ärztlichen Fachberater und die Integrierte Leitstelle (ILS) sowie weitere Verantwortungsträger informiert werden und bei denen maßgebliche Entscheidungen getroffen werden. Ein gemeinsames Krisenmanagement soll die Auswirkungen des Virus so gut wie möglich kontrollieren und bekämpfen lassen. Gemeinsam „vor die Lage“ zu kommen ist das übergeordnete Ziel dieser intensiven Zusammenarbeit.

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