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„Das Wort zum Sonntag“ am 15. Juni 2019 und die Übertragung des katholischen Gottesdienstes zu Fronleichnam am 20. Juni 2019 im Ersten

„Das Wort zum Sonntag“, am Samstag, 15. Juni 2019, um 23:35 Uhr spricht Pfarrer Gereon Alter aus Essen.
Sein Thema: Kirche(n) von heute

Über „völlig verrückte Kirchen“ spricht der Essener Pfarrer Gereon Alter in seinem nächsten „Wort zum Sonntag“. Über Kirchen, die nicht von gestern sind, sondern dem heutigen Menschen etwas zu sagen haben. Und darüber, warum ein zeitgemäßer Kirchbau wichtig für unsere Gesellschaft ist.
Die „Wort zum Sonntag“-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach 18:00 Uhr in der Mediathek des Ersten angesehen werden.
Redaktion: Markus Schall (WDR)

Die Sendung aus der Reihe „Echtes Leben“ am Sonntag, 16. Juni 2019 entfällt wegen der Übertragung der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Frankreich 2019.

Donnerstag, 20. Juni 2019, um 10:00 Uhr:
Katholischer Gottesdienst an Fronleichnam – Übertragung aus Kloster Windberg

Sportverein und Feuerwehr, Landjugend und Trachtenverein, Kommunionkinder und Ministranten: Sie alle feiern zusammen mit den Prämonstratenser-Chorherren im Kloster Windberg in Niederbayern Fronleichnam. Das Fest beginnt mit einem feierlichen Gottesdienst in der frisch renovierten romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert. Zelebrant ist Abt Hermann Josef Kugler. Zu seiner Gemeinschaft, der Kanonie von Windberg, zählen heute insgesamt 33 Mitglieder. Das Durchschnittsalter der Mitbrüder liegt bei 53 Jahren.
Nach dem Gottesdienst zieht der Prozessionszug durch das mittelalterliche Dorf. Seit fast 900 Jahren ist die Geschichte Windbergs untrennbar mit dem Prämonstratenserkloster verbunden, was sich im historischen Dorfkern von Windberg zeigt: Rund um die romanische Klosterkirche befanden sich alle für das Leben im Kloster wichtigen Gebäude. Von der Klosterverwaltung, über den Klosterrichter bis hin zu Handwerkswerkstätten und Stallungen. An Fronleichnam trägt Abt Hermann Josef Kugler die Monstranz durch die Straßen, denn bis heute ist das Fest im Bistum Regensburg eine „Demonstration des Glaubens“. Seit 1264 feiert die katholische Kirche das farbenprächtige Fronleichnamsfest am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Es geht auf eine Vision der belgischen Klosterschwester Juliana von Lüttich zurück. Auf ihre Anregung hat es Papst Urban IV. zu Ehren der heiligen Eucharistie eingesetzt. So sollte der „Leib des Herrn“ – die Übersetzung des mittelhochdeutschen Wortes „fron-leichnam“ – besonders verehrt werden und in der Hostie ist er gegenwärtig.

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