Delta-Variante im Kreis Leer festgestellt

Im Landkreis Leer ist erstmals die Delta-Variante B.1.617.2 des Coronavirus nachgewiesen worden. Betroffen ist eine Person aus dem Kreisgebiet, die sich während eines Auslandsaufenthaltes in Afrika infiziert hat.
Die Infektion mit dem Coronavirus ist bereits länger bekannt. Eine valide Varianten-Typisierung stand aber bis jetzt noch aus. Nun wurde dem Gesundheitsamt durch ein Labor die Variante B.1.617.2 bestätigt. Die Kontaktpersonen wurden umgehend erneut mittels eines PCR-Testes abgestrichen. Damit folgt das Gesundheitsamt den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und des Niedersächsischem Landesgesundheitsamtes in Bezug auf die Vorgehensweise bei positiven Befunden mit Nachweis von Virus-Varianten.
Die Delta-Variante soll nach den Erfahrungen, die in Großbritannien gemacht wurden, ansteckender als die bisher bekannten Varianten sein und vor allem jüngere Menschen (unter 50 Jahre) infizieren. Die klinische Symptomatik ist anders als bei den anderen Varianten, und ähnelt bei jüngeren Menschen eher einer Erkältung. Neben Fieber treten hauptsächlich Kopfschmerzen, Schnupfen und Halsschmerzen auf. Auch soll ein ausreichender Impfschutz vor einer schweren Erkrankung erst nach erfolgter Zweitimpfung bestehen.
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