Den Menschen zugewandt: Woidke dankt Ulrike Menzel für Engagement als Superintendentin des Kirchenkreises Cottbus

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Arbeit der langjährigen Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Cottbus, Ulrike Menzel, gewürdigt. Er betonte bei einem Festgottesdienst zur ihrer Verabschiedung heute in der Oberkirche: „Vielen Dank für alles, was Sie für die Menschen in Cottbus und in der Lausitz getan haben, für Ihre Zugewandtheit und Offenheit.“

Pfarrerin Ulrike Menzel ist seit knapp zehn Jahren Superintendentin in Cottbus. Zum 1. September wird sie Theologischer Vorstand der Samariteranstalten Fürstenwalde.

Woidke: „Ihre Arbeit steht für die Werte, die wir als Christen vermitteln und selbst leben wollen. Diese christlichen Werte stehen in unserer heutigen Gesellschaft stark unter Druck. Vor allem die Nächstenliebe steht stellvertretend dafür, dass wir füreinander sorgen. Dass Stärkere den Schwächeren helfen. Dass Hilfe und Unterstützung bekommt, wer sie braucht. Es geht umZusammenhalt und Miteinander. Und das ist nicht nur für Menschen wichtig, die den christlichen Glauben teilen, sondern sollte gesellschaftliche Realität sein.“

Woidke betonte, Ulrike Menzel habe sich der Vermittlung solcher Werte mit großem Elan und aus vollem Herzen gewidmet. „Der Kirchenkreis Cottbus mit seinen rund 24.000 Mitgliedern ist durch viele Gegensätze wie den von Stadt und Land oder Tradition und Veränderung geprägt. DerStrukturwandel der Lausitz lässt auch die Kirche nicht unberührt. Die Gemeinden sind vielfältig von seinen Auswirkungen betroffen. Bei der Lösung der dabei entstehenden Gegensätze und Probleme leistet die Kirche Herausragendes. Ulrike Menzel wirkte stets ausgleichend, hörte zu und stand Menschen zur Seite. Ich bin froh, dass sie Brandenburg an neuer Wirkungsstätte in Fürstenwalde erhalten bleibt.“

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