Der 1. Bundespreis und Bundessieg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Kategorie TEAM geht nach Brandenburg

Acht junge Mediengestalterinnen und -gestalter Bild und Ton des OSZ Technik Teltow haben punktgleich mit einem Team aus Sachsen jeweils den 1. Bundespreis erreicht und somit den Bundessieg mit ihrem Filmbeitrag „HYPERTENSION“ errungen.

Der entstandene Kurzfilm erzählt die Geschichte der jungen Drehbuchautorin Sally, die mit Werbung zu tun hat. Es geht um Machtspiele bei der Arbeit in der Film- und TV-Branche. Sie ist frustriert über die Tatsache, dass sich ihre Arbeit auf das Geschäft bezieht. Medienproduzenten müssen sich oft der Wirklichkeit stellen. Kreativität und Leidenschaft sind nicht immer eine Erfolgsgarantie. Aber ohne Leidenschaft macht die Arbeit keinen Spaß und ohne die Möglichkeit, Leute zu treffen, die das gleiche Verständnis oder die gleiche Vision haben, gelingt diese auch nicht. Sally erfährt die Möglichkeiten der Teamarbeit. Also macht sie sich auf den Weg, gleichgesinnte Menschen zu finden, die der Schlüssel zur Verwirklichung ihrer Ideen sind.

Bildungsministerin Britta Ernst würdigt den engagierten Einsatz der Schülerinnen und Schüler aus Teltow: „Im Team einen so komplexen Beitrag wie einen berufsbezogenen Film in Fremd- und Fachsprache zu produzieren, ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe an sich. Umso mehr ist das Engagement und die Leistung der Team-Mitglieder zu würdigen, unter den Bedingungen des Lockdowns und des Distanzunterrichts, ohne die Möglichkeit von persönlicher Zusammenarbeit in Präsenz ihren Wettbewerbsbeitrag zu planen und erfolgreich umzusetzen.“

Bundesweit beteiligten sich am Wettbewerb TEAM BERUF 2021 45 Teams, davon kamen 11 aus Firmen und 34 aus beruflichen Schulen. Diese reichten Wettbewerbsbeiträge in den Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Niederländisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch, Tschechisch.

Hintergrund:

Die Wettbewerbskategorie TEAM Beruf innerhalb des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen richtet sich an Auszubildende und Schülerinnen und Schüler berufsbildender Schulen (Höchstalter: 27 Jahre). Es handelt sich um den bundesweit einzigen Fremdsprachen-Wettbewerb für die berufliche Bildung. Es nehmen berufliche Schulen und Unternehmen und überbetriebliche Ausbildungsstätten teil. Berufliche Schulen stehen in der Begabtenförderung und Förderung von Talenten in der Regel oft nicht im Fokus von Förderungen. Auch aus diesem Grund hat dieser Wettbewerb für Auszubildende eine besondere Bedeutung. In Teams von zwei bis acht Personen werden herausragende Fremdsprachenkenntnisse, Kommunikationsstärke und Kreativität gezeigt. Die Wettbewerbsbeiträge bestehen aus Filmen, Hörspielen oder Radiosendungen, die sich mit der Ausbildung oder mit beruflichen Themen befassen. Dazu gehört auch eine ausführliche Projektdokumentation mit Drehbuch. Zur Wahl stehen alle Staats- und Verkehrssprachen. Das Sprachniveau entspricht mindestens B1 des Europäischen Referenzrahmens (https://www.europaeischer-referenzrahmen.de/). Die besten Teams werden zum Finale, dem Azubiturnier, eingeladen. Dieses findet vom 25. bis 26 November 2021 digital statt.

Weitere Informationen:

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de

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