Die beste aller Welten – anlässlich der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien; in Kooperation mit mit SEKIZ e.V./Chill out e.V.

In „Die beste aller Welten“ erzählt Regisseur Adrian Goiginger eine berührende Geschichte, die von seiner eigenen Kindheit und seiner lange Zeit drogensüchtigen Mutter inspiriert ist. Der Film hatte 2017 auf der Berlinale seine Premiere. Am Mittwoch, 12. Februar, um 18.00 Uhr zeigen wir den Film zusammen mit SEKIZ e.V. und Chill out e.V., die mit einem Info-Stand teilnehmen und nach dem Film für eine Diskussion zur Verfügung stehen. Chill out ist eine 1997 in Potsdam gegründete Basisinitiative und ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe, der akzeptierende Jugend- und Drogenarbeit anbietet und fördert. SEKIZ bietet in Potsdam seit 1991 einen zentralen Ort für Selbsthilfe, junge Selbsthilfe, Begegnung und ehrenamtliches Engagement. Die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien findet jährlich in der Woche um den Valentinstag herum statt und soll die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Medien auf die mehr als 2,6 Millionen Kinder, die in Deutschland unter einem Suchtproblemen ihrer Eltern leiden, lenken. Karten gibt es direkt an der Abendkasse, der Eintritt ist frei.

Zum Film: Adrian erlebt eine Kindheit im außergewöhnlichen Milieu einer Drogenszene am Rand einer österreichischen Stadt, und hat mit Helga eine Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine behütete Kindheit, die beste aller Welten, bis sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen Dämonen besiegen… Mit dem Film erzählt der Regisseur ein Stück seiner eigenen Lebensgeschichte mit seiner heroinkonsumierenden Mutter aus der Perspektive des 7-Jährigen detailliert, spannend und zugleich wahrhaftig mit allen vielschichtigen Facetten.

Ö/ D 2016 | Regie: Adrian Goiginger | mit: Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink, Reinhold G. Moritz | ca. 98 Min | FSK: 12

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