DIE LINKE. Brandenburg: Erzieher*innen nicht alleine lassen!

Brandenburg will die Kitas offenhalten, tut aber nichts für den Schutz der Erzieher*innen. Darauf hat die Gewerkschaft ver.di zu Recht aufmerksam gemacht. Dazu erklärt Katharina Slanina, Landesvorsitzende DIE LINKE Brandenburg:

 

„Wenn entgegen der Vereinbarungen der Bundesländer die Kitas offengehalten werden sollen, dann muss das Land auch die Verantwortung für einen sicheren Betrieb schaffen. Ich halte das angesichts der aktuellen Infektionslage für nicht realisierbar. Schon jetzt ist im Rahmen der Notbetreuung die Auslastung im Kita- und Hortbetrieb hoch. Die Landesregierung darf Erzieher*innen nicht allein lassen. Sie sind tagtäglich einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Zumal es erste Hinweise darauf gibt, dass die Mutationen insbesondere bei Kindern zu höheren Infektionszahlen führen. Erzieher*innen haben zunehmend das Gefühl, regelrecht „verheizt“ zu werden. Wir fordern daher die Ausstattung des Kita- und Hortpersonals mit medizinischen Schutzmasken, engmaschige Schnelltests und regelmäßige PCR-Tests. Potsdam geht ab dem 1. Februar für die Einrichtungen in der Landeshauptstadt in Vorleistung – mit Spucktests und Schutzausrüstung für die Erzieher*innen. Aber es braucht ein einheitliches Vorgehen im Land. Außerdem muss es verbindliche Regelungen geben, welche Berufsgruppen Anspruch auf Notbetreuung haben. Die Landesregierung – konkret Frau Ministerin Ernst – muss endlich ihre Hausaufgaben erledigen. Appelle an Eltern und Träger helfen hier nicht weiter.“

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