DIE LINKE. Brandenburg: Jeden Tag #Frauentag!

Zum heutigen Internationalen Frauentag gratulieren die Landesvorsitzenden der Brandenburger LINKEN, Anja Mayer und Katharina Slanina, allen Brandenburger*innen:

„Frauen sind es, die die Gesellschaft am Laufen halten – auch und gerade in der Pandemie. Ob im Einzelhandel, in Schulen und Kitas oder in den Krankenhäusern – Frauen sind die Leistungsträger*innen in vielen systemrelevanten Bereichen. Und die Herausforderungen von Homeschooling, der Unterstützung und Pflege eigener Angehöriger kommen noch obendrauf. Dafür gilt es, Dank zu sagen – nicht nur heute, sondern jeden Tag!“, so Katharina Slanina.

„Dank allein genügt aber nicht! Es muss endlich ein Umdenken in unserer Gesellschaft geben. All die Tätigkeiten in sozialen, „systemrelevanten“ Berufen müssen eine andere Form von Anerkennung erfahren, die ihrem gesellschaftlichen Wert gerechter wird. Das bedeutet mehr Gehalt in Pflege und Kita, es bedeutet aber auch, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die Beruf und Familie vereinbar machen und Frauen nicht zwingen, sich für das Eine oder das Andere zu entscheiden.“, ergänzt Anja Mayer.

„Anerkannt werden müssen aber genauso die Leistungen von Frauen im familiären Bereich. Anerkennung bedeutet in diesem Zusammenhang die soziale Absicherung von Erziehungs- und Pflegezeiten, z.B. durch einen Freistellungsanspruch, die Anerkennung für Rentenansprüche und einen erweiterten Kündigungsschutz. All dies könnten auch Themen für Männer sein. Dass sie es kaum sind, zeigt, wie weit wir nach wie vor von echter Gleichberechtigung entfernt sind.“, ergänzt Slanina.

„Im Lockdown hat häusliche Gewalt massiv zugenommen. Spätestens jetzt wird es Zeit, dass die Landesregierung endlich gesicherte finanzielle Rahmenbedingungen für Frauenhäuser und Schutzeinrichtungen in Brandenburg schafft!“, meint Anja Mayer.

„Es gibt noch viel zu tun: Parität in Politik, Wirtschaft und Familienarbeit ist noch lange nicht erreicht. Wir kämpfen dafür – heute und an jedem anderen Tag des Jahres. Und wissen uns dabei in guter Gesellschaft mit vielen starken Brandenburgerinnen!“, so Mayer und Slanina abschließend.

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