DIE LINKE: Brandenburg: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Zum 77. Mal jährt sich am 8. Mai das Ende des II. Weltkrieges in Europa. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der LINKEN Brandenburg und Fraktionsvorsitzende im Landtag, Sebastian Walter:

„60 Millionen Menschen fielen dem nationalsozialistischen Rassenwahn sowie dem Vernichtungskrieg Hitlerdeutschlands zum Opfer. Die Hauptlast dieses verbrecherischen Krieges trugen die Menschen der Sowjetunion. Mit 27 Millionen, darunter 14 Millionen Zivilisten, hatte kein Staat so viele Tote zu beklagen wie die Sowjetunion. Unter den Opfern waren Russen, Ukrainer und Weißrussen sowie den Menschen anderer Nationalitäten der UdSSR. Doch besonders betroffen war die jüdische Bevölkerung.

Den Sieg über den Faschismus verdanken wir nicht zuletzt dem gemeinsamen Kampf dieser Menschen.  Russen, Ukrainer oder Weißrussen, haben Schulter an Schulter gegen den deutschen Faschismus gekämpft.

Daran zu erinnern ist besonders jetzt wichtig. Der Krieg Russlands schändet die gemeinsamen Leistungen dieser Menschen.

Kriege und Aggressionen lehnen wir aus tiefer Überzeugung ab. Wir sind uns einig: Russland muss seinen Angriffskrieg auf die Ukraine sofort beenden und seine Truppen abziehen.

Wir sind uns aber auch einig, dass wir jedem Versuch entgegentreten, den ukrainischen Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera und das rechtsextreme ASOW-Regiment zu verherrlichen.

Im Andenken an die Opfer nimmt die Fraktion DIE LINKE an der Gedenkveranstaltung teil – nicht wegen, sondern trotz der Rede von Andrij Melnyk. Er muss sich an diesem Tag seiner Verantwortung bewusst sein. Wir verlangen, dass er Provokationen und Beleidigungen unterlässt. Seine Positionen zum Kriegsverbrecher Bandera kann er an diesem Tag korrigieren.

Dem Botschafteramt zollen wir Respekt. Das steht für uns für die unter dem Krieg leidenden Ukrainerinnen und Ukrainer. Ihnen gilt weiterhin unsere ganze Solidarität.“

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