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Dokumentarfilm „HAMBI – Der Kampf um den Hambacher Wald“ im ZDF

Der Hambacher Wald wurde im vergangenen Jahr zu einem Symbol des Klimawandels und des Widerstandes. In seinem Dokumentarfilm „HAMBI“ rekapituliert Filmemacher Lukas Reiter die Auseinandersetzung zwischen Umweltaktivisten und der Kohleindustrie, Polizei und Politik um den Hambacher Wald, dessen geplante Abholzung für den Braunkohleabbau 2018 geplant war. Das kleine Fernsehspiel zeigt den Film anlässlich der sich jährenden Ereignisse. „HAMBI – Der Kampf um den Hambacher Wald“ ist ab Freitag, 20. September 2019, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek abrufbar und wird am Montag, 23. September 2019, 0.00 Uhr, im ZDF ausgestrahlt.

Wo einst der 5000 Hektar große Hambacher Wald war, klafft heute ein riesiges Loch. Seit den 1970er-Jahren wird hier Braunkohle abgebaut, der Wald und die umliegenden Dörfer müssen dafür weichen. Auch die letzten Bäume sollen für den Braunkohleabbau gefällt werden. Doch eine kleine Gruppe unbeugsamer Umweltaktivisten lebt seit Jahren in einem Baumhaus-Dorf im Hambacher Wald, um diesen vor der Rodung zu schützen, denn: Ein Baum, auf dem sich ein Mensch befindet, kann nicht gefällt werden. Der Wald wird in den Medien zum Symbol des Klimawandels und des Widerstandes. Im Internet gibt es unter #hambibleibt eine Protestwelle.

Die Räumung der Baumhäuser im Herbst 2018 wird dadurch zu einem der größten Polizeieinsätze Nordrhein-Westfalens. Immer mehr Menschen reisen an, ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Demonstranten und Polizei beginnt. Als ein junger Journalist während der Räumungsmaßnahmen in den Tod stürzt, löst das Erschütterung aus. Doch danach wird der Einsatz radikaler, die Menschen entschlossener. Letztendlich wird auch das letzte Baumhaus geräumt und zerstört. Fünf Tage nach der Räumung verkündet das Gericht den vorläufigen Rodungs-Stopp.

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