Doppeltes Jubiläum bei der Freiwilligen Feuerwehr in Reetz – Woidke würdigt die Arbeit der ehrenamtlichen Retter

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die ehrenamtliche Arbeit der freiwilligen Feuerwehren besonders mit Blick auf die coronabedingten Einschränkungen der vergangenen zwei Jahre gewürdigt. Er äußerte sich  anlässlich eines Doppeljubiläums im Wiesenburger Ortsteil Reetz im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Dort wurde die Freiwillige Feuerwehr im vergangenen Jahr 100 Jahre alt. Die Jugendfeuerwehr Reetz feierte ihr 55-jähriges Bestehen. Beide Anlässe wurden pandemiebedingt verspätet heute mit Festveranstaltung und Feuerwehrball gefeiert. Woidke sagte in einem Grußwort:

„Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind ein zentrales Element des kommunalen Gemeinwesens. Sie sorgen für die öffentliche Sicherheit. Sie helfen in Notlagen, sie sichern Hab und Gut, und was noch viel wichtiger ist: Sie retten Leben. Unsere Feuerwehren stehen für soziale und gesellschaftliche Teilhabe. Ohne sie würde es kein Osterfeuer und keinen Maibaum geben. Die Brandschützer helfen beim Dorfputz und beim Auspumpen des örtlichen Schwimmbades. Sie sind eine feste und unverzichtbare Größe im Alltag der ländlichen Gemeinschaft.“

Woidke betonte besonders, dass sie den widrigen Bedingungen und Einschränkungen des öffentlichen sozialen Lebens in den vergangenen 2 Jahren mit Engagement begegnet seien. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten hat sich die enorme Leistungsfähigkeit unserer Wehren gezeigt. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung der gesamten Landesregierung.“ Woidke stellte anlässlich der Feier eine vom Landwirtschaftsministerium geförderte restaurierte Kutsche und eine historische Handdruckspritze in Dienst.

Woidke hob die Förderung der Landesregierung für die Wehren hervor: „Zur Unterstützung dieses wichtigen Ehrenamtes und für die Sicherheit der Bevölkerung investierte die Landesregierung im vergangenen Jahr über 18 Millionen Euro. Mit diesen Mitteln wurden unter anderem Drohnen und Wärmebildkameras angeschafft sowie der Neubau und die Renovierung von Wehrhäusern und Einsatzfahrzeugen gefördert. Zudem stimmen wir uns eng mit dem Landesfeuerwehrverband ab, um stetig zu überprüfen, wie der Brandschutz in Brandenburg noch besser werden kann. Aktuell beschäftigen wir uns mit der Weiterentwicklung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes, um Regelungen neu zu justieren und aus der Pandemie erlernte Bewältigungsstrategien zu integrieren. Ich bin stolz und dankbar, dass wir bei den Freiwilligen Feuerwehren weiterhin über 38.000 Mitglieder und bei den Kinder- und Jugendwehren über 15.000 Mitglieder verfügen und die Zahlen auch in der Pandemie nicht gesunken sind.“

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