Dornröschen und florale Festtafeln bei der siebten Blumenhallenschau

Die siebte Blumenhallenschau steht ganz im Zeichen der Rose

Rosendüfte und Dornröschen zwischen voll blühenden Hochstammrosen empfangen den Besucher der siebten Blumenhallenschau in der Stadtpfarrkirche. Die vielfarbigen Topfrosen vom Rosengut Langerwisch tauchen die Besucher gleich am Kircheneingang in ein perfektes Sommerflair. Harmonisch kombiniert ist die Schau mit anderen Sommerblumen und Stauden und lässt trotz verschiedener Aussteller die Handschrift der Gestalterin, Andrea Marchand aus Burg, erkennen.

Am Ende des Kirchenschiffes steigern sich die Eindrücke in dem von Hans Dietz aus Wilhelmshorst ausgestellten Sortiment von Rosensorten, die in der DDR-Zeit gezüchtet worden sind. Besonders bekannte Sorten werden dabei detaillierter vorgestellt und ihre Geschichte erzählt. Ein mit Rosen besteckter goldener Bilderrahmen lädt zum Knipsen blumiger Selfies ein. Ein Tipp, den sicher besonders verliebte Pärchen umsetzen werden!

Die Hochbeete um die Säulen sind so opulent mit blühenden Stauden wie Rittersport, Phlox und Margeriten in die Höhe dekoriert, dass ein pyramidenartiger Eindruck entsteht. In der rechten Hallenseite dominieren die Blautöne von Petunien, Phlox, Rittersporn und Katzenminze sowie die Hängebegonien und Pelargonien, die sich einem Wasserfall gleich über den Beetrand ergießen.

Der absolute „Eyecatcher“ ist wieder die florale Festtafel, die diesmal aus kugelig gesteckten Rosenarrangements, Blumentorten und Kerzenständern besteht. Überraschend ist, dass sich einige Blütentorten der vorhergehenden Ausstellung so gut gehalten haben, dass sie in die aktuelle Ausstellung integriert werden konnten. „Die Kühle des Kirchenraumes ist bei den sommerlichen Temperaturen nicht nur für die Besucher angenehm. Auch die Blumen sind bei diesem Klima deutlich länger haltbar“, sagt Manuela Kenzler, die Leiterin der Blumenhallenschauen.

Bei dieser Blütenfülle haben es die neugestalteten Orchideenquartiere nicht leicht, mit einbezogen zu werden. Aber die Niederlausitzer Orchideengärtnereien schaffen das mit einer Fülle an Blütenfarben und -formen und der Erweiterung der Präsentationsflächen bis zu den Emporen. Die Orchideen werden von der größten Blüte bis zu kleinen Wildarten in einer so großen Breite gezeigt, dass sich allein deshalb bereits ein Besuch lohnt!

Text: Harald Alex, Doktor im Bereich Gartenbau

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