Drogenschmuggel in Paketsendungen verhindert – Zoll vollstreckt 28 Durchsuchungsbeschlüsse

#Hamburg (ots)

 

Die Hamburger Zollfahndung vollstreckte zwischen Ende April und Mitte August insgesamt 28 Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Verdachts des Rauschgiftschmuggels, sowie des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. Auf die Paketsendungen mit mehr als 23 Kilogramm Marihuana warteten die Empfänger in Norddeutschland vergebens. In zwei Fällen wurden Haftbefehle vollstreckt.

Der Rauschgiftschmuggel flog bei Kontrollen in einzelnen Paketverteilzentren im Bundesgebiet auf. Die Pakete waren aus Spanien kommend auf dem Weg zu ihren Empfängern in der Bundesrepublik. Es wurden durch den Zoll Paketsendungen mit bis zu 2,5 Kilogramm Marihuana aus dem Verkehr gezogen. In einem Paket wurden neben Marihuana auch zehn Gramm Kokain, mit einem Reinheitsgehalt von 91 %, festgestellt.

Bei den anschließenden Durchsuchungen in Hamburg, Achim und Bremerhaven fanden die Ermittler umfangreiches Beweismaterial. In einem Fall konnten die Zollfahnder 12.000 Euro vermeintliches Dealgeld sicherstellen.

„Auch im innereuropäischen Paketversand verhindert der Zoll den Rauschgiftschmuggel. Wer glaubt, sich in der Masse von Paketen verstecken zu können, ist auf dem Holzweg. Wir stellen aktuell eine deutliche Steigerung der Fallzahlen in diesem Bereich fest,“ sagt Stephan Meyns, Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg.

Die Durchsuchung eines Objektes in Bremerhaven legte eine Indoorplantage offen, die durch die Beamten abgebaut wurde.

Das gesamte sichergestellte Rauschgift hat einen Schwarzmarktwert von etwa 250.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Hamburg, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg, dauern noch an.

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