Durchsuchungsbeschlüsse in Jena umgesetzt

#Jena (ots)

Am 13.März 2021 kam es im Bereich Löbderstraße in Jena zu einem schweren Landfriedensbruch. Mehrere schwarz gekleidete und vermummte Personen beschädigten bzw. besprühten Geschäftsgebäude und hinterließen ein Bild der Zerstörung in der Lichtstadt. Doch sowohl vor der Tat im März, als auch in der jüngeren Vergangenheit kam es immer wieder zu sogenannten Kleingruppenaktionen, die durch Sachbeschädigungen, unter anderem an Bankfilialen, und durch eine Vielzahl an Graffitistraftaten in der Innenstadt von Jena geprägt waren. Innerhalb der sozialen Medien wurden Bekennerschreiben veröffentlicht, die Rückschlüsse auf eine Tatbeteiligung der linkspolitischen Szene in Jena zulassen. Das Jena eine starke linkspolitische Szene aufweist, ist kein Geheimnis. Innerhalb dieser besteht ein kleiner Anteil, der sich aus extremistischen, teilweise gewaltorientierter Personen zusammensetzt. Die Polizei reagierte auf diese Übergriffe mit der Bildung einer Sonderkommission, unter Federführung der Kriminalpolizei Jena. Nach akribischer Ermittlungsarbeit wurden im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft Gera insgesamt neun Durchsuchungsbeschlüsse bei Tatverdächtigen erwirkt. In den Morgenstunden des 01.Juli 2021 wurden diese, in Zusammenarbeit mit Fremdkräften der Thüringer Polizei, umgesetzt und realisiert. Nach aktuellem Erkenntnisstand wird eine Vielzahl der Tatverdächtigen den Gruppierungen HORDA AZZURO und HARAKIRI zugerechnet. Im Rahmen der Durchsuchungen konnten diverse verfahrenserhebliche Beweismittel sichergestellt und beschlagnahmt werden.

%d Bloggern gefällt das: