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Ein Weltrekord – sechs Deutsche Rekorde und 35 persönliche Bestzeiten zum Auftakt in Berlin

Dass das Wasser in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark rekordverdächtig schnell ist, haben die paralympischen Schwimmer schon oft bewiesen. Jedes Jahr treffen bei den internationalen Meisterschaften zahlreiche der weltweit besten Para-Schwimmer aufeinander. Auch in diesem Jahr sind 550 Schwimmer aus über 45 Nationen am Start. Beim Rekordfestival in den ersten zwei Wettkampftagen überzeugten auch unsere Schwimmer aus dem Sportland Brandenburg.

Bereits im ersten Vorlaufabschnitt am Donnerstagmorgen überraschte Verena Schott (BPRSV) mit einem neuen Weltrekord über 200 Meter Rücken in der Startklasse S6. Diesen hatte die ehemalige Berlinerin bereits im letztem Jahr an gleicher Stelle geknackt. Damit blieb zum ersten Mal eine Schwimmerin in ihrer Startklasse unter der Drei-Minuten-Marke. Im Vor- und Endlauf über 100m Schmetterling verbesserte sie ebenfalls ihre nationale Bestmarke um fast zwei Sekunden. Nach zwei Wettkampftagen gehen bereits vier Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille auf ihr Konto.

Zwei weitere deutsche Rekorde gehen auf das Konto von Vizeeuropameisterin Gina Böttcher (SC Potsdam). Sie verbesserte ihre erst im Februar aufgestellten deutschen Rekorde über die 100 und 200 Meter Freistil (Startklasse S4) deutlich. Neben dem Sieg im internationalen World Series Final über 150m Lagen sicherte sich die junge Sportschülerin aus Potsdam bereits drei Goldmedaillen in ihrer Startklasse sowie zwei Titel als beste deutsche Schwimmerin und einen Vize-Meister Titel.

Auch Schmetterlingsspezialistin Peggy Sonntag (BPRSV) konnte sich am Donnerstag den ersten Platz in ihrer Startklasse sichern und dabei einen neuen deutschen Rekord über die 100 Meter Schmetterling aufstellen. Ebenfalls über 100m Schmetterling überzeugte auch Julian Hirsche (SC Potsdam). Mit einem dritten Platz in der offenen deutschen Wertung sicherte er sich den Titel als deutscher Jugendmeister. Deutscher Jugendmeister wurde er auch über 50m Rücken. Mit Teresa Herzog und Maximilian Brabandt (beide SC Potsdam) gelang zwei Landeskadern der Sprung ins Finale.

Gesamtergebnis nach zwei von vier Wettkampftagen:

Mit insgesamt sechs Goldmedaillen und je vier Silber- und vier Bronzemedaillen in den Vorläufen konnten unsere brandenburgischen Schwimmer ihr Können unter Beweis stellen. In den internationalen Finals fischten sie bei 14 Finalteilnahmen vier Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen aus dem Becken.

Die Auswahlmannschaft des Behindertensportverbandes in der Besetzung Verena Schott, Tom Meixelsberger, Julian Hiersche und Gina Böttcher gewann Silber hinter der Landesauswahl Kasachstans in der 4x50m Lagen Mixed-Staffel.

 

Ergänzung:

Die internationale Wertung in den Vorläufen erfolgt in der Jugendwertung, der offenen Wertung und in den jeweiligen Startklassen. Die international punktbesten Athleten qualifizieren sich für die internationalen A-, B-, C und das Jugendfinale. Durch die startklassenübergreifende Wertung reicht mitunter ein Weltrekord nicht zum Gesamtsieg. Neben der internationalen Wertung werden in den Finals die deutschen Meister und deutschen Jugendmeister geehrt.

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