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Eine Kontrolle – mehrere Anzeigen

BAB 113 bei Schönefeld: Polizeibeamte versuchten am Montag gegen 16:30 Uhr, einen PKW VW zwischen dem Waltersdorfer Dreieck und dem Schönefelder Kreuz zu stoppen, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Dessen Fahrer war offenbar mit dieser Maßnahme nicht einverstanden und scherte in einer Nothaltebucht aus, um sich anschließend nach einem Überschlag des Fahrzeuges im Straßengraben festzufahren. Der Grund wurde schnell klar, denn der 55-jährige Fahrer aus Estland war laut einem Atemalkoholtest mit 2,16 Promille unterwegs gewesen. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde daher die Blutprobe veranlasst. Einen Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen, da der Mann gar keinen besitzt. Die Insassen des Autos blieben unverletzt, aber aus seiner misslichen Lage konnte der VW nur durch einen Abschleppdienst befreit werden. Darüber hinaus waren an dem PKW, der seit 2018 abgemeldet war, amtliche Kennzeichen montiert, die von einem RENAULT-Kleinwagen stammten und nach einem Diebstahl in Fahndung standen. Bei der Überprüfung der Fahrzeuginsassen wurden die Beamten nochmals „fündig“, denn ein 49-jähriger Pole, der den Esten begleitete, stand zur Festnahme in Fahndung. Was nun folgt, sind Ermittlungsverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch und wegen Verstoßes gegen die Abgabenordnung sowie wegen Fahrens ohne Führerschein.

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