Einmal um die Erdkugel: Ein Spielplatz für kleine Forscher am Ranziger See

Potsdam / Tauche – Australien am Ranziger See: mit einem Gesamtumfang von rund 30.000 Euro entsteht in Ranzig, einem Ortsteil von Tauche (Landkreis Oder-Spree) ein neuer Spielplatz, der mit seiner Ausstattung an Expeditionen aus dem 19. Jahrhundert erinnert. Das Landwirtschaftsministerium stellt aus der LEADER-Richtlinie zur Förderung der ländlichen Entwicklung Mittel in Höhe von rund 22.500 Euro zur Verfügung.

In Trägerschaft der Gesellschaft Ludwig Leichhardt e.V. entsteht inmitten der Natur, am Ranziger See in Ranzig, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ort Trebatsch, dem Geburtsort des Naturforschers Ludwig Leichhardt, ein Spielplatz, der an den Forschergeist Leichhardts erinnert und die Kinder einlädt, spielerisch zu kleinen Entdeckern zu werden.

Die Spielplatzausstattung ist der Expeditionsausstattung nachempfunden. So wird es neben den klassischen Spielgeräten, wie Schaukel und Karussell, auch Fernrohre – Imitate aus Holz –  und im Boden verankerte Lupen geben. Damit der Spielplatz auch die Erwachsenen zum Verweilen einlädt, werden Sitzbänke und Tisch-Sitz-Kombinationen aufgestellt. Außerdem wird der Strand mit Sand aufgefüllt, eine Spielfläche für Ballspiele wird angelegt und Umkleidekabinen aufgestellt. Damit erhält der Strand und Uferbereich des Ranziger Sees, an dem mehrere Radwege vorbeiführen, eine Aufwertung und gewinnt an Attraktivität für Einheimische und für Besucherinnen und Besucher der Region.

Ludwig Leichhardt, geboren 1813, zählt zu den bekanntesten Deutschen in Australien. Seine Popularität basiert auf einem unermüdlichne naturwissenschaftlichen Forscherdrang. So machte er auf seinen Expeditionen zahlreise botanische, zoologische und geologische Entdeckungen und veröffentlichte wissenschaftliche Beschreibungen von Wetterphänomenen. Das Leichhardt-Museum in Trebatsch widmet sich dem Leben und Wirken des aus dem heutigen Brandenburg stammenden Australienforschers.

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