Einsatzlage in Leverkusen – Update

Die Feuerwehr hat eine erste Bilanz gezogen: Aktuell gibt es 700 offene Einsätze, 350 sind abgearbeitet. Seit Beginn des Einsatzes wurden insgesamt 20 Personen aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet.  Die Feuerwehr lobt ausdrücklich das bisher sehr disziplinierte und verantwortungsbewusste Verhalten der Bürgerinnen und Bürger, und bittet weiterhin darum, nur bei lebensbedrohlichen Notlagen die 112 zu wählen.
Der Wasserstand der Dhünn sinkt etwas, die Wupper stagniert auf sehr hohem Niveau. Es ist jedoch nach wie vor nicht absehbar, wann das Wasser aus dem Stadtgebiet abfließt.
In Opladen ist derweil die Anlaufstelle für Menschen, die aufgrund des Hochwassers nicht in ihre Wohnungen zurück können, seit 14.00 Uhr im Landrat-Lucas-Gymnasium eingerichtet. Diese wird vom Malteser-Hilfsdienst betreut.
In Schlebusch ist teilweise sowohl das Festnetz als auch die Mobilfunkversorgung ausgefallen. Im Bereich Schlebusch Post (Herbert-Wehner-Straße/Ecke Bergische Landstraße) steht deshalb ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr zur Annahme von Notrufen bereit.
Oberbürgermeister Uwe Richrath, der die Arbeit des Krisenstabes seit Mittwochnachmittag in der Hauptfeuerwache begleitet, dankt allen Helfern:
„Liebe Leverkusenerinnen und Leverkusener, dies ist eine extreme Situation, wie wir sie so noch nie erlebt haben. Ich kann Ihnen versichern, dass alle Einsatzkräfte seit vielen Stunden und bis zum Rand der Erschöpfung kämpfen, um die dramatischen Folgen der Wettersituation in den Griff zu bekommen. Einen Überblick über das ganze Ausmaß des Schadens werden wir wohl erst in den nächsten Tagen bekommen. Ich danke allen, die im Einsatz sind, sowohl den professionellen und ehrenamtlichen Kräften, als auch den vielen Menschen, die spontan und nachbarschaftlich helfen. Bitte versuchen Sie trotz dieser extrem schwierigen Lage, die Ruhe zu bewahren. Feuerwehr und Rettungskräfte tun alles, um zu helfen.“
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