Eisbrecher drohte zu sinken

#Potsdam, Potsdamer Havel, Km 27,1 – Tiefer See – 

18.02.2021, 12:40 Uhr bis 19.02.2021, 18:15 Uhr –

 

Am 18.02.21 wurde der Polizei bekannt, dass ein am Theaterschiff Potsdam vertäutes Schiff mit Wasser vollgelaufen ist. Es handelte sich dabei um den ehemaligen Eisbrecher „Prof. Otto von Lidenbrock“. Der technische Leiter des Theaterschiffs informierte daraufhin die Feuerwehr Potsdam sowie den verantwortlichen Schiffsführer. Durch die Feuerwehr wurde versucht das Wasser aus dem Inneren des Schiffes zu pumpen, was zunächst misslang, da die Ursache für den Wassereinbruch nicht lokalisiert werden konnte. Zur Stabilisierung der „Prof. Otto von Lidenbrock“ wurde eine Schute an dessen Steuerbordseite gelegt und der ehemalige Eisbrecher an dieser festgemacht.

 

Um eine Wasserverunreinigung zu verhindern wurde durch die Feuerwehr eine Ölsperre gelegt. Am 19.02.21 wurde durch die WSP Potsdam am Schiff ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche festgestellt. Es wurde neben der Aufnahme des Schiffsunfalls auch eine Anzeige wegen Gewässerverunreinigung aufgenommen. Vor Ort wurde durch eine beauftragte Firma das ölhaltige Wasser aus dem Inneren des Schiffes gepumpt. Ein Schubschiff mit Schute diente zur Aufnahme des Schmutzwassers.

 

Nach dem Auspumpen konnte festgestellt werden, dass die Ursache des Wassereinbruches ein geplatztes Seeventil war, welches durch Taucher der Feuerwehr abgedichtet wurde.

Die Arbeiten dauerten bis zum Abend des 19.02.2021 an, mit dem Erfolg, dass das Schiff nicht mehr drohte weiter abzusinken. Ab 22.02.2021 werden weitere Arbeiten am betroffenen Schiff durchgeführt. Wann das Schiff durch den Eigentümer zu einer Werft gebracht wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

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