Eng verbunden mit dem Jüdischen Filmfestival – Woidke gratuliert Nicola Galliner zum 70. Geburtstag

Sie ermöglichte neue cineastische Sichtweisen auf das jüdische Leben und prägte mit Ihrem Engagement das Filmland Brandenburg: Ministerpräsident Dietmar Woidke gratuliert der langjährigen Chefin des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg, Nicola Galliner, zum 70. Geburtstag am Donnerstag (17. Dezember). In einem Brief an die Jubilarin betont er, das Filmfestival bleibe auch nach ihrem Ausscheiden in diesem Jahr immer auf das Engste mit ihrem Namen verbunden:

„Sie haben das Jüdische Filmfestival einst ins Leben gerufen und in der Filmwelt etabliert. Sie waren dessen Kopf und Seele. Damit haben Sie sich für Brandenburg große Verdienste erworben. Sie haben das Festival in einem Interview einmal mit dem Wort ‚überraschend‘ zusammengefasst. Ich finde, dies trifft es gut, denn neue cineastische Sichtweisen auf jüdisches Leben und Kultur, auf Israel, auf den Nahost-Konflikt zeichnen es aus. Viele Klischees konnten und können so aufgebrochen werden.

Wenn sich etwas in den vergangenen Jahrzehnten hier bei uns zu einer Erfolgsgeschichte gemausert hat, ja zu einer Institution, dann ist es „Ihr“ Jüdisches Filmfestival Berlin & Bandenburg. Dafür mein großer Dank. Ich wünsche Ihnen weiter viel Lebensfreude und Unternehmungsgeist. Bleiben Sie gesund!“

Nicola Galliner hat die Leitung des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Bandenburg in diesem Jahr nach der 26. Auflage abgegeben. Das Festival wird künftig von den Machern des Filmfestivals Cottbus verantwortet. Nicola Galliner wurde 2018 mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet.

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