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Engagiert im Kampf gegen das Corona-Virus – auch dem Gesundheitsamt gebührt der Dank

Viele Bürger und Bürgerinnen kennen das Gesundheitsamt des Landkreises aus den „normalen Zeiten“ durch die Inanspruchnahme von Beratungsdiensten, die ärztliche und zahnärztliche Vorsorge in Kitas und Schulen, Schuleingangsuntersuchungen, im Rahmen von Begutachtungen, Kontakte mit der Hygieneabteilung bei Infektionskrankheiten und vielem mehr.

Die Zeiten haben sich grundlegend geändert. Seit das Coronavirus in Deutschland angekommen ist, sind die Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes im Dauereinsatz, an 7 Tagen in der Woche. Gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und den Anordnungen der Brandenburgischen Landesregierung koordinieren sie unter der Leitung unserer Amtsärztin Karen Brinkmann aktuell die vielfältigen Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz. Sie nehmen die täglichen Meldungen entgegen, führen Ermittlungen durch, identifizieren und kategorisieren Kontaktpersonen, verfügen Anordnungen für die Quarantäne, sind im täglichen Kontakt mit den Betroffenen, um den Gesundheitszustand zu ermitteln, beraten in der Telefonhotline, beantworten schriftliche Anfragen etc.
Unterstützung erhalten sie sowohl vom Krisenstab im Feuerwehrtechnischen Zentrum als auch von vielen Mitarbeitern aus anderen Fachbereichen der Kreisverwaltung, die freiwillig in den verschiedensten Funktionen helfen.

Nicht zu vergessen ist dabei, dass nicht nur das Coronavirus auf der Tagesordnung steht, sondern auch alle anderen Aufgaben erfüllt werden müssen; wie beispielsweise im Bereich des Infektionsschutzes, der Überwachung von Trinkwasser oder der Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung.

Deshalb ist es angebracht, allen Mitarbeitern, die mit großem Engagement bei der Bewältigung der Corona-Krise mitwirken, auf diesem Wege ein großes Dankeschön auszusprechen. Es sind gerade diese Akteure, die in den Medien kaum Beachtung finden.

Ausgehend von dieser aktuellen Herausforderung der Krisenbewältigung durch das Personal der Gesundheitsämter bundesweit und dem bereits vorher herrschenden Personalmangel im Öffentlichen Gesundheitsdienst, wäre es für die Zukunft angebracht, sowohl die Fachkräftesituation als auch die Finanzierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zu verbessern.

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