Entdeckt im Gepäck von Fluggästen – Pfefferspray, Butterflymesser und Airbag

#Hamburg (ots)

Zu einem Verstoß gegen das Waffengesetz kam es am Samstagmittag in der Sicherheitskontrolle des Flughafens Hamburg. Ein 65-jähriger Schweizer führte im Handgepäck ein Pfefferspray mit. Da dies nicht die nötigen Zulassungs- und Prüfzeichen hatte und auch nicht als Tierabwehrspray gekennzeichnet war, wurde der Mann wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Außerdem musste der 65-Jährige 200Euro Sicherheitsleistung zahlen. Das Pfefferspray wurde sichergestellt. Anschließend konnte der Schweizer seinen Flug nach Zürich antreten.

Ein 37-jähriger russischer Staatsangehöriger war am Sonntagabend auf dem Weg nach Teneriffa. Luftsicherheitsassistenten entdeckten in seinem Handgepäck einen gefährlichen Gegenstand auf dem Röntgenbild. Das Sicherheitspersonal öffnete den Koffer und stieß auf ein Butterflymesser. Da der Besitz eines solchen Messers gemäß Waffengesetz verboten ist, erhielt der Mann eine Strafanzeige. Das Messer wurde durch die Bundespolizei sichergestellt. Anschließend konnte der Mann weiterreisen.

Einen nicht alltäglichen Fund machten die Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle am Flughafen Hamburg am Sonntagabend bei einem 33-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der auf dem Weg zu seinem Flug nach Izmirar war. In der Sicherheitskontrolle entdeckten Luftsicherheitsassitenten in seinem Handgepäck einen Airbag. Die dazugehörige Auslösevorrichtung war ebenfalls dabei. Der Mann war nicht im Besitz einer sprengstoffrechtlichen Erlaubnis. Insofern stellt dies einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetzes dar. Der Mann erhielt eine Anzeige und durfte seine Reise im Anschluss fortsetzen. Die weitere Bearbeitung führt zuständigkeitshalber die Polizei Hamburg.

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