Entscheidender Schritt zum Synagogenbau

Der religionspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Johannes Funke, zur Vertragsunterzeichnung zum Synagogenbau:

„Die Unterzeichnung der Vereinbarung zum ersten Neubau einer Synagoge nach dem Holocaust in der Brandenburger Landeshauptstadt ist der entscheidende Schritt für die erfolgreiche Realisierung des Vorhabens“, erklärt Johannes Funke, religionspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag. Die Vereinbarung sei nun zwischen der Brandenburger Landesregierung und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland geschlossen worden. „Damit ist das Projekt nach Jahren der Diskussion nun in guten Händen und die Landesregierung setzt den Beschluss des Landtages Nummer 7/3035 vom 25. Februar 2021 zeitnah um“, erklärt Funke.

„Die Landeshauptstadt folgt damit endlich den Vorbildern vieler anderer deutscher Städte, die diesen Schritt schon längst gegangen sind“, so Funke. Einen Einblick in die Vielfalt neuer Synagogen im gesamten Bundesgebiet gebe derzeit eine Ausstellung in den Räumen der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag. Die Ausstellung mit dem Titel „Gebauter Aufbruch“ sei noch bis zum 15. August 2021 zu sehen.

Funke betont erneut, dass es viele Menschen gebe, die sich über viele Jahre sehr für den Synagogenbau in Potsdam eingesetzt hätten. „Viele von ihnen leben leider nicht mehr. Ihr Anliegen ist aber nicht vergessen. Wir haben es jetzt aber in der Hand, diesen Wunsch für zukünftige Generationen noch Wirklichkeit werden zu lassen.“

Hinweis: Ab 21. Juni 2021 kann der Landtag einzeln, sowie in Gruppen von max. 10 Personen ohne vorherige Anmeldung wieder betreten werden. Das Tragen medizinischer Masken ist weiterhin notwendig.

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