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Entwicklungsträger Potsdam: Intensive Diskussion erster Entwürfe für erste Grundschule in Krampnitz

Intensive Diskussion erster Entwürfe für erste Grundschule in Krampnitz

Realisierungswettbewerb geht in zweite Runde

Der interdisziplinäre Realisierungswettbewerb zur Entwicklung einer Grundschule mit Hort, Kita und Sporthalle im Entwicklungsbereich Krampnitz geht nach konstruktiven und intensiven Fachdiskussionen am gestrigen Donnerstag in die zweite Runde. Das Preisgericht unter der Leitung von Uli Hellweg, zu dem auch der Potsdamer Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, die Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Noosha Aubel, sowie der Bereichsleiter Grundstücksentwicklung/Vertrieb der ProPotsdam GmbH, Hubert Lakenbrink, gehören, kürte nach intensiven Diskussionen drei zweite Preisträger und vergab zwei Anerkennungen.

Die Teilnehmer des Wettbewerbes waren dazu aufgerufen, auf den Vorgaben des Masterplans basierend und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer wie naturschutzrechtlicher Belange Entwürfe für die Errichtung einer dreizügigen Grundschule für 450 Kinder mit Hort, einer Kita mit 140 Plätzen und einer Sporthalle zu entwickeln. Die erste soziale Infrastruktureinrichtung des neuen Stadtquartiers in Krampnitz soll zum Teil in zwei denkmalgeschützten Gebäuden entstehen, die früher zur Verpflegung der in Krampnitz stationierten Soldaten genutzt wurden. Das Verfahren, ein nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb, wurde durch den Entwicklungsträger Potsdam im Auftrag der Landeshauptstadt ausgelobt.

„Mi der im Wettbewerbsverfahren getroffenen Auswahl konkretisieren sich die Pläne für den ersten Neubau in Krampnitz und damit die erstmalige Errichtung eines Gebäudes im Entwicklungsbereich seit Abzug der Roten Armee“, erklärt der Baubeigeordnete Bernd Rubelt. „Die drei Preisträger zeigen zukunftsweisenden Schulbau vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit der vorhandenen Kasernenarchitektur. Der Stellenwert des Projektes wird zudem durch die Bereitstellung von Bundesfördermitteln in Höhe von 4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Nationale Projekte des Städtebaus unterstrichen“, fügt Rubelt hinzu.

„Die Bewohner des neuen Stadtquartiers in Krampnitz sollen frühzeitig und bedarfsgerecht mit sozialer Infrastruktur versorgt werden, weshalb die Planung von Einrichtungen wie Schulen und Kitas bereits jetzt vorangetrieben wird“, sagt die Bildungsbeigeordnete Noosha Aubel. „Die erste Grundschule in Krampnitz wird sich durch ihre zentrale Lage sowie die Nähe zum geplanten Park auszeichnen. Der Standort wird mit der Verbindung von Schule und Kita einen Campuscharakter erhalten, der viele Synergieeffekte birgt“, ergänzt Aubel.

Dem Preisgericht, bestehend aus externen Fachleuten, Vertretern der Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam und des Entwicklungsträgers Potsdam lagen 16 Entwürfe von 20 zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeforderten Büros vor. Der Jury-Vorsitzende Uli Hellweg betont die hohe Qualität der preisgekrönten Arbeiten: „Für den Standort Krampnitz wird so das richtige Zeichen als attraktiver neuer Stadtteil Potsdams gesetzt.“

„Wir freuen uns über das große Teilnehmerfeld und die hohe Qualität der eingereichten Beiträge, mit denen sich das Preisgericht befassen durfte. Wir werden nun mit den drei Preisträgern in Verhandlungen treten und die Entwurfsvorschläge konkretisieren lassen“, sagt Hubert Lakenbrink, Bereichsleiter Grundstücksentwicklung/Vertrieb der ProPotsdam GmbH.

In Krampnitz soll in den nächsten 10 bis 20 Jahren ein modernes Stadtquartier entstehen, das für bis zu 10.000 Menschen Wohn- und Arbeitsort sein soll und auf innovative Lösungen aus den Bereichen Städtebau, Mobilität und Energie setzt. Der erste Schulstandort in Krampnitz soll mitsamt Kita, Hort und Sporthalle ab dem dritten Quartal 2020 errichtet und zum Schuljahr 2022/2023 eröffnet werden.

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