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EPS-Bekämpfung auf Kreis- und Gemeindestraßen abgeschlossen

Gutes Zusammenwirken mit den Ordnungsämtern

Im Landkreis Prignitz ist die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf den Kreis- und Gemeindestraßen am Donnerstag abgeschlossen worden. Die Bodentrupps der Kreisstraßenmeisterei absolvierten zuletzt die befallenen Strecken in der Gemeinde Groß Pankow, in der Stadt Pritzwalk mit den dazugehörigen Ortsteilen, in Breese sowie im Lenzener Leuengarten.

Zügig wurde bereits am Montag und Dienstag dank des guten Wetters die Behandlung des Schädlings aus der Luft mit dem Helikopter abgearbeitet.

Der Landkreis Prignitz hatte mit den betroffenen Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen und koordinierte wie schon im vergangenen Jahr die Einsätze. „Die sehr guten Absprachen mit den zuständigen Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden ermöglichten ein zügiges Abarbeiten der zu behandelnden Abschnitte, was mit einer kurzzeitigen Sperrung von Straßen verbunden war“, lobte Sabine Kramer, 2. Beigeordnete des Landrates, die bewährte Zusammenarbeit.

Insgesamt sind auf ca. 400 Hektar Flächen und Bäume behandelt worden. Das entspricht in etwa einer Größenordnung wie im vergangenen Jahr. Versprüht wurde das Biozid DiPel ES sowohl vom Boden (ca. 170 ha) aus als auch aus der Luft (ca. 230 ha).

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erfolgte nicht im Rahmen des Pflanzenschutzes in Wäldern, sondern zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung in siedlungsnahen Bereichen“, betont Sabine Kramer in diesem Zusammenhang. „In der Prignitz wurde dazu ausschließlich das zugelassene Biozid DiPel ES verwendet, ein biologisches Mittel mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis“, erklärt sie weiter. Von allen zur Verfügung stehenden Mitteln wirkt DiPel ES am selektivsten auf die Zielinsektenart. Das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat das Mittel bis zum 30.11.2028 zugelassen.

Im Vorfeld der Bekämpfung wurden auch naturschutzfachliche Belange und die Einhaltung der Vorschriften zum Schutz der Gewässer abgeprüft und eine Stellungnahme des Gesundheitsamtes eingeholt.

Auch auf den Prignitzer Landes- und Bundestraßen wurde der Eichenprozessionsspinner in den letzten Tagen bekämpft. Hier zeichnete der Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen verantwortlich. Er hatte ungefähr 7 000 Bäume vom Boden aus zu behandeln. Der LSB hofft, diese Maßnahme am Freitag abgeschlossen zu haben, wenn die Witterung es zulässt.

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