Erfolgreiche Bombenentschärfung in der Neuenburger Straße

Die am gestrigen Freitag bei Bauarbeiten in der Neuenburger Straße gefundene Weltkriegsbombe wurde heute Nachmitttag erfolgreich entschärft.

Hierfür mussten 7.500 Kreuzberger*innen in einem 300-Meter-Sperrkreis aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Das Bezirksamt stellte für diejenigen, die sich keine andere Unterbringung organisieren konnten, mehrere Unterkünfte in Kirchen und sozialen Einrichtungen außerhalb des Sperrkreises zur Verfügung. Für die Bewohner*innen der geflüchteten Unterkunft wurden zudem zwei Turnhallen zur bereitgestellt.

Menschen, die sich aktuell aufgrund des Coronavirus in Quarantäne befinden, wurden isoliert in Hotels untergebracht.

Auch anderweitig erkrankte Menschen, pflegebedürftige Menschen, Familien mit Babys und Kleinkindern, Schwangere und Personen mit Mobilitätseinschränkungen konnten für die Dauer der Evakuierung in einem Hotel unterkommen.

Das Bezirksamt bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz am heutigen Tag und in der kurzfristigen Vorbereitung.

„Eine Evakuierung in dieser Größenordnung ist immer eine Herausforderung. Durch die aktuelle Pandemie war die Aufgabe heute noch komplexer. Vielen herzlichen Dank an die Polizei, die Feuerwehr, das DRK, die Malteser, die Johanniter, die DLRG und den ASB für die Evakuierung des Sperrkreises. Vielen Dank an die Kirchengemeinden und die Betreiber der sozialen Einrichtungen, die ihre Häuser als Unterkünfte für die Evakuierten zur Verfügung gestellt haben. Dank auch an das LAF und die Albatros gGmbH für die Unterstützung bei der Evakuierung der Geflüchtetenunterkunft. Auch bei den Mitarbeiter*innen der verschiedenen Bereiche des Bezirksamtes, die gestern und heute im Einsatz waren, möchte ich mich für ihr Engagement bedanken. Das war echte Teamarbeit, die eine schnelle und kurzfristige Umsetzung, mit erschwerten Bedingungen aufgrund der Pandemie, ermöglicht hat“,
sagt Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann.

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