Ergebnisse der Verkehrssicherheitsaktion „Speed-Marathon“ im Bereich der Direktion Ost

Am 21.04.2021 nahm die Polizei des Landes Brandenburg an der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion „Speed-Marathon“ teil.

Auch die Direktion Ost war an diesem 24-stündigen Einsatz beteiligt. Insgesamt 110 Kolleginnen und Kollegen sämtlicher Inspektionen sowie der Verkehrspolizei der Direktion Ost nahmen an diesem Tag Raser innerhalb und außerhalb von Ortschaften ins Visier und achteten an besonders schutzwürdigen Örtlichkeiten wie Schulen, Kindertagesstätten und Seniorenheimen auf die Einhaltung der Regeln im Straßenverkehr. Wobei die Polizei sich natürlich nicht nur an diesem Tag dem Thema widmet, sondern selbstverständlich täglich für die Sicherheit aller Menschen unterwegs ist.

Der 21.04.2021 sollte sich aber ganz speziell dem Motto „Geschwindigkeit im Straßenverkehr“ zuwenden. Beamte der Präventionsbereiche der Inspektionen waren dabei, um mit den Verkehrsteilnehmern ins Gespräch zu kommen und wenn nötig, auch schon einmal die mitunter tragischen Folgen von regelwidrigem Verhalten vor Augen zu führen.

Obwohl der „Speed-Marathon“ im Vorfeld durch die Polizei bekannt gegeben wurde, mussten innerhalb der Direktion Ost insgesamt 970 Geschwindigkeitsverstöße registriert werden.

In Fredersdorf im Landkreis Märkisch-Oderland durchfuhr ein 56 Jahre alter Mann mit einem Ford eine Tempo 30-Zone mit 70 km/h. In Vogelsdorf (Märkisch-Oderland) war ein Berliner mit einem BMW bei erlaubten 50 km/h fast doppelt so schnell und wurde mit 99 km/h angemessen.

In der Uckermark erfasste das Lasermessgerät einen 47-Jährigen, der in der Angermünder Straße von Prenzlau mit 69 km/h statt erlaubter 50 km/h unterwegs gewesen war. Noch etwas eiliger hatte es ein 52 Jahre alter PKW-Fahrer, der in Greiffenberg die zulässigen 50 km/h um 20 Stundenkilometer überschritt. Vor Schulen und Kindertagesstätten zogen Polizisten der Inspektion Uckermark in der Gartenstraße in Angermünde und der Ortslage Baumgarten bei Prenzlau ebenfalls Autofahrer aus dem Verkehr. Hier waren „Spitzenreiter“ eine 27-jährige Allgäuerin, die mit 44 km/h gemessen wurde sowie ein 55 Jahre alter LKW-Fahrer, der seinen 38-Tonner auf 45 km/h brachte. Die Messstellen lagen in diesen Fällen jeweils in einer Tempo 30-Zone.

Auf der L15 bei Gollmitz setzte die Polizeikelle insgesamt 17 Autofahrern ein Stopp-Zeichen. Die Straße ist Teil eines Radrundweges und wird dementsprechend von Radfahrern frequentiert. Darüber hinaus mussten dort im letzten Jahr zwei Verkehrstote registriert werden. Bei acht Personen wird sich die Bußgeldstelle demnächst melden. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit lag bei 110 km/h.

Auf einen Monat Fahrverbot wird sich eine Frau einstellen müssen, die in der Schwanebecker Chaussee im Barnim statt erlaubter 50 km/h mit 81 km/h angemessen wurde.

In Erkner im Landkreis Oder-Spree erreichte in einer Tempo 30-Zone eine Frau eine Geschwindigkeit von 47 km/h. Sie wurde mit einem Verwarngeld belegt und wird hoffentlich künftig regelgerecht unterwegs sein. Auf der BAB 12 (Oder-Spree) hielten Polizisten einen Mann mit seinem Kleintransporter an, der zwischen dem Dreieck Spreeau und der Anschlussstelle Storkow mit 125 km/h statt erlaubter 80 km/h fuhr.

Neben den Geschwindigkeitsverstößen ahndeten die Einsatzkräfte aber auch Telefonieren am Steuer sowie Überholen im Überholverbot, Missachtung von Gelb- und Rotlicht bei Ampelanlagen, Nichtanlegen des Sicherheitsgurts und mehrere Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis.

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