Erik Stohn zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt, Daniel Keller ist Parlamentarischer Geschäftsführer

Herbstklausur der SPD-Abgeordneten zu Beginn der 7. Legislaturperiode

 Erik Stohn zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt

 Nauen. Die SPD-Abgeordneten im Landtag Brandenburg haben heute auf ihrer zweitägigen Herbstklausur in Nauen (Ortsteil Groß Behnitz) die Fraktionsspitze neu besetzt. Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Erik Stohn aus Jüterbog (Landkreis Teltow-Fläming) gewählt. Er erhielt in der geheimen Abstimmung 18 von 24 abgegebenen Stimmen, bei vier Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Der Anteil der Ja-Stimmen liegt damit bei 75 Prozent. „Mit Mut, Demut und Zuversicht nehme ich die Aufgabe an“, sagte Erik Stohn nach der Abstimmung.

Erik Stohn ist 35 Jahre alt, Volljurist und vertritt seit 2014 den Wahlkreis 24 im Landtag Brandenburg als direkt gewählter Abgeordneter. In der vergangenen Legislaturperiode war er im Landtag rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Nähere Angaben zum Lebenslauf unter: www.erik-stohn.de/lebenslauf/

 

Zum Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Fraktion wählten die Abgeordneten Daniel Keller aus Potsdam. Er bekam 18 Ja-Stimmen bei drei Nein und drei Enthaltungen. Bei insgesamt 24 abgegebenen Stimmen lag der Anteil der Ja-Stimmen ebenfalls bei 75 Prozent. Eine der insgesamt 25 SPD-Abgeordneten im Landtag nahm an der Klausur nicht teil.

 

Daniel Keller ist 33 Jahre alt und von Beruf Kinder- und Jugendsporttrainer. Seit 2015 ist er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt. Im September 2019 wurde Keller im Wahlkreis Potsdam II direkt in den Landtag Brandenburg gewählt.

 

Der bisherige Fraktionsvorsitzende Mike Bischoff hatte im November seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur für dieses Amt erklärt. Auch der Parlamentarische Geschäftsführer Björn Lüttmann trat nicht erneut für den Posten an. Die SPD-Abgeordneten dankten beiden für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren. Bischoff und Lüttmann werden dem Landtag Brandenburg und der SPD-Fraktion weiterhin als Abgeordnete angehören.

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